09.03.2026
Nach Tua-Entlassung
Der Quarterback-Markt der kommenden NFL-Free-Agency bekommt plötzlich enorme Bewegung. Mit der angekündigten Entlassung von Tua Tagovailoa sind gleich mehrere bekannte Spielmacher verfügbar. Insgesamt vier Veteranen-Quarterbacks könnten zeitnah bei neuen Teams unterschreiben.

Neben Tagovailoa stehen auch weitere NFL-Veteranen auf der wichtigsten Position im Football vor einer ungewissen Zukunft. Gemeinsam verbindet sie eine bemerkenswerte Zahl: Trotz ihres Status als kommende Free Agents sind für diese vier Quarterbacks im Jahr 2026 zusammen 119,3 Millionen Dollar vollständig garantiert.
Sobald die Verhandlungsperiode der Free Agency heute um 18 Uhr öffnet und das neue Liga-Jahr am Mittwoch offiziell um 22 Uhr deutscher Zeit beginnt, könnte der Quarterback-Markt einen ungewöhnlichen Moment erleben. Gleich vier erfahrene Starter stehen dann gleichzeitig zur Verfügung.
Die Liste umfasst unter anderem: Kirk Cousins, Kyler Murray, Geno Smith und Tua Tagovailoa. Alle vier Quarterbacks waren in den vergangenen Jahren Starter in der NFL und haben Pro-Bowl-Niveau erreicht. Dennoch stehen sie nun vor der Möglichkeit, ihre Karriere bei neuen Teams fortzusetzen.
Besonders bemerkenswert ist die finanzielle Situation hinter diesen Namen. Obwohl die Spieler neue Teams finden müssen, sind für die kommende Saison 2026 insgesamt 119,3 Millionen Dollar an vollständig garantierten Gehältern vorgesehen, die weiterhin von ihren bisherigen Teams bezahlt werden.
Für andere Franchises kann diese Situation äußerst interessant werden. Da ein Großteil der Gehälter bereits garantiert ist, könnten neue Teams die Spielmacher theoretisch mit einem Minimum-Vertrag ausstatten und in ihr Team holen. Dadurch würden sie für das neue Team kaum Kosten verursachen. Der Veteran-Minimum-Vertrag liegt bei rund 1,3 Millionen Dollar.
Möglich wird das durch sogenannte Offset-Klauseln, die verhindern, dass Spieler doppelt Gehalt kassieren, während ein anderes Team weiterhin den Großteil ihres Vertrags bezahlt.
Mit über 119 Millionen Dollar garantierten Gehältern, die bereits in bestehenden Verträgen verankert sind, könnten einige Teams plötzlich Zugang zu erfahrenen Starting-Quarterbacks bekommen - ohne selbst große Summen investieren zu müssen.
Das dürfte den ohnehin turbulenten Quarterback-Markt der Offseason weiter anheizen und könnte in den kommenden Wochen für zahlreiche überraschende Entscheidungen sorgen.
val