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    NFL

    06.02.2026

    Knappste Entscheidung jemals

    Mit 37 ganz oben: Stafford ist erstmals NFL-MVP

    In der Nacht der NFL Honors wurde Matthew Stafford zum MVP der National Football League gewählt. Obwohl es die letzten Jahre immer wieder knapp zwischen zwei Kandidaten wurde, war es bei der Wahl in diesem Jahr so knapp wie noch nie zwischen Stafford und dem zweitplatzierten Drake Maye.

    NFL, American Football Herren, USA Super Bowl LX-NFL Honors Red Carpet Feb 5, 2026; San Francisco, CA, USA; Los Angeles Rams quarterback Matthew Stafford posts with the NFL Honors most valuable player trophy at Palace of Fine Arts. San Francisco Palace of Fine Arts CA United States, EDITORIAL USE ONLY PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xKirbyxLeex 20260206_kdl_al2_123
    Matthew Stafford wurde zum MVP der NFL gewählt. IMAGO/Imagn Images

    Es ist die größte Auszeichnung für einen aktiven NFL-Spieler. Mit einem MVP-Award steigt ein Spieler in die höchste Kategorie an Stars der Liga auf. Als bester Spieler einer Saison ausgezeichnet zu werden, ist für viele das ultimative Ziel für ihre persönliche Karriere. Stafford hat sich nun diesen Award sichern können, wenn auch in einem knappen Rennen gegen seinen Kontrahenten Drake Maye.

    Knappste Wahl jemals

    Stafford hat es gerade so geschafft, den MVP-Award zu gewinnen. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen schlug er Patriots-Quarterback Drake Maye mit nur einer Stimme. Mit 24 First-Place-Votes und 366 Punkten stach Stafford seinen Gegner nur knapp aus. Denn Maye lag mit 361 Punkten und 23 First-Place-Votes nur hauchdünn hinter ihm. Damit war es die knappste Wahl in der NFL-Geschichte, abgesehen von Co-MVPs. 1977 und 2003 gewannen gleich zwei Spieler den MVP-Award, da sie exakt gleich viele Stimmen bekamen.

    Neben Stafford und Maye bekamen nur zwei weitere Spieler First-Place-Votes. Bills-Quarterback Josh Allen erhielt zwei Stimmen, Chargers-Quarterback Justin Herbert nur eine. Damit war es ein einsames Rennen an der Spitze, das Stafford knapp für sich entschied.

    Stafford: Beste Saison seiner Karriere

    Für Matthew Stafford ist es die erste MVP-Auszeichnung in seiner 17-jährigen Laufbahn. Stafford spielte bei den Los Angeles Rams eine unglaubliche Saison - seine beste. Mit 4707 Yards warf er die viertmeisten Yards seiner Karriere und die meisten Quarterbacks in dieser Saison. Seine 46 Passing-Touchdowns sind nicht nur Spitzenwert in der NFL, sondern auch sein persönlicher Saisonrekord. Zudem machte Stafford fast keine Fehler. Mit acht Interceptions warf er die achtwenigsten Interceptions (bei mindestens 300 Pass Attempts).

    Stafford verzeichnete zudem das zweitbeste Passer-Rating der Liga (109,2) und führte die erfolgreichste Offense nach Punkten (30,5 Punkte/Spiel) durch die gesamte Saison. In den Playoffs zeigte der 37-Jährige ebenfalls seine Stärken und führte die Rams zum Sieg in der Wild-Card-Round gegen die Panthers (34:31) und zu einem Overtime-Sieg in der Divisional Round gegen die Chicago Bears (20:17). Erst im NFC Championship Game endete die Reise von Stafford und den Rams, als sie gegen die Seahawks in einem packenden Duell den Kürzeren zogen (31:27).

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    Stafford beruhigte zudem die Rams-Fans. Während es immer wieder Gerüchte über einen Rückzug aus der NFL gab, schob Stafford dem nun einen Riegel vor. Der 37-Jährige verabschiedete sich mit den Worten: "Ich werde euch nächstes Jahr wieder sehen".

    Maye: Super Bowl statt MVP

    Für den zweitplatzierten Drake Maye dürfte die persönliche Niederlage gegen Stafford verkraftbar sein. Im Gegensatz zu Stafford, der mit den Rams im NFC Championship Game scheiterte, steht Maye mit den Patriots im Super Bowl und bekommt die Chance, die begehrte Vince-Lombardi-Trophy zu gewinnen. Maye spielte ebenso wie Stafford eine starke Saison, kam aber statistisch nie an den Award-Gewinner heran. Mit 4394 Yards, 35 Total Touchdowns und acht Interceptions spielte Maye ein hervorragendes zweites Jahr in der NFL, kam aber nicht an die Statistiken des erfahrenen Stafford heran.

    Dennoch hatte Maye einen großen Impact auf sein Team und führte das Franchise, das im vergangenen Jahr noch zu den schlechtesten der NFL gehörte, bis in den Super Bowl. Dort treffen die Patriots in der Nacht zum Montag in San Francisco auf die Seattle Seahawks.

    Alle Auszeichnungen im Überblick

    Das sind alle Award-Gewinner im Überblick:

    Most Valuable Player: Matthew Stafford (Los Angeles Rams)
    Offensive Player of the Year: Jaxon Smith-Njigba (Seattle Seahawks)
    Defensive Player of the Year: Myles Garrett (Cleveland Browns)
    Offensive Rookie of the Year: Tetairoa McMillan (Carolina Panthers)
    Defensive Rookie of the Year: Carson Schwesinger (Cleveland Browns)
    Comeback Player of the Year: Christian McCaffrey (San Francisco 49ers)
    Protector of the Year: Joe Thuney (Chicago Bears)
    Coach of the Year: Mike Vrabel (New England Patriots)

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    nhu