vor 4 Stunden
Nach Auseinandersetzung
Bei einem gemeinsamen Training von Dallas und New Orleans kam es mehrfach zu Schlägereien. Die NFL reagiert hart und bittet beide Teams mit einer saftigen Geldstrafe zur Kasse.

Die Dallas Cowboys und die New Orleans Saints müssen jeweils 500.000 Dollar Strafe für die Vorfälle beim gemeinsamen Training am Dienstag zahlen. Bei dem Joint Practice war es mehrfach zu Auseinandersetzungen gekommen.
Dabei flogen nicht nur die Fäuste. Spieler stürmten wiederholt von der Sideline aufs Feld, um sich in die Schlägereien einzumischen. In einer Situation wurde sogar ein Helm geworfen, in einer anderen ein Spieler zu Boden geschleudert. Das Training musste mehrfach unterbrochen werden.
Die NFL hatte die Teams bereits vor Beginn des Trainingscamps dazu aufgefordert, bei gemeinsamen Einheiten für mehr Disziplin zu sorgen. "Alle Klubs wurden vor dem Trainingscamp daran erinnert, dass sie dafür verantwortlich sind, unsportliches Verhalten bei gemeinsamen Trainings zu verhindern, das zu Verletzungen führen könnte", teilte die Liga mit.
Cowboys-Head-Coach Brian Schottenheimer und Saints-Coach Kellen Moore diskutierten zwischenzeitlich sogar darüber, die Einheit vorzeitig zu beenden. Letztlich wurde das Training aber wie geplant abgeschlossen.
"Offensichtlich gab es bei diesem gemeinsamen Training leider viel, was nichts mit Football zu tun hatte", sagte Moore. Gleichzeitig betonte er, dass die Einheit am Donnerstag gegen die Los Angeles Rams sowie das gemeinsame Training mit den Jacksonville Jaguars in der Vorwoche ohne Zwischenfälle verliefen.
Cowboys-Besitzer Jerry Jones bezeichnete die Strafe als "saftig", kündigte aber an, dass Dallas Einspruch einlegen wird. Gleichzeitig zeigte er Verständnis für das Vorgehen der Liga: "Die Strafe macht deutlich, dass es eine ernste Angelegenheit ist."
Auch die Cowboys wollen Konsequenzen ziehen. Jones kündigte an, die beteiligten Spieler zusätzlich teamintern zu bestrafen. Besonders Donovan Ezeiruaku steht dabei im Fokus. Der Rookie wurde nach einem Faustschlag vom Training ausgeschlossen - bereits zum zweiten Mal im Camp.
"Man braucht Konsequenzen, und das muss ankommen", sagte Jones. Die NFL setzt damit ein deutliches Zeichen gegen die zunehmenden Eskalationen bei Joint Practices.
nhu