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Belohnung nach dem großen Durchbruch
Die Arizona Cardinals haben Michael Wilson nach seiner bislang besten NFL-Saison mit einem langfristigen Vertrag belohnt. Der Wide Receiver bleibt bis 2029 - und erhält einen gewaltigen Vertrauensbeweis.

Die Arizona Cardinals setzen langfristig auf Michael Wilson. Wie die NFL-Insider Adam Schefter und Ian Rapoport übereinstimmend berichten, hat sich das Franchise mit ihrem Wide Receiver auf eine Vertragsverlängerung über drei Jahre verständigt.
Der neue Deal hat demnach einen Grundwert von 75 Millionen Dollar und kann durch Bonuszahlungen auf 78 Millionen anwachsen. 47 Millionen Dollar sollen garantiert sein. Wilson steht damit bis einschließlich 2029 in Arizona unter Vertrag und verdient in den zusätzlichen Vertragsjahren durchschnittlich 25 Millionen Dollar.
Der teure Deal kommt dabei natürlich nicht von irgendwo: Der 26-Jährige hat sich die Verlängerung mit seiner bislang stärksten NFL-Saison redlich verdient. Wilson fing 2025 insgesamt 78 Pässe für 1006 Yards und sieben Touchdowns. In allen drei Kategorien stellte er damit auch persönliche Bestwerte auf.
Besonders in der zweiten Saisonhälfte entwickelte sich der frühere Drittrundenpick zu einer der wenigen Konstanten in Arizonas Offense. Als Marvin Harrison Jr. gegen die San Francisco 49ers fehlte, übernahm Wilson die Rolle als Nummer-eins-Receiver und lieferte mit 15 gefangenen Pässen für 185 Yards das beste Spiel seiner bisherigen Karriere ab.
Der Ausbruch kam jedoch nicht unbedingt erwartet. Wilson war 2023 an Position 94 gedraftet worden und hatte in seinen ersten beiden NFL-Spielzeiten jeweils weniger als 600 Receiving Yards gesammelt. Seine sieben Touchdowns aus der vergangenen Saison entsprachen seiner gesamten Ausbeute aus den beiden Jahren zuvor.
Gemeinsam mit Tight End Trey McBride, der 2025 auf 1239 Receiving Yards kam, bildete Wilson eines von nur sechs Duos der Cardinals-Geschichte, bei denen beide Spieler innerhalb einer Saison die 1000-Yard-Marke übertrafen.
Umso bemerkenswerter war seine Entwicklung angesichts der schwachen Mannschaftsleistung. Arizona beendete die Saison mit lediglich drei Siegen und 14 Niederlagen auf dem letzten Platz der starken NFC West. Wilson etablierte sich dennoch als verlässliche Anspielstation und wichtiger Bestandteil der künftigen Offense.
Mit der Verlängerung verhindern die Cardinals, dass er nach der kommenden Saison den Free-Agent-Markt erreicht. Gleichzeitig steigt aber auch der Erwartungsdruck: Nach seinem späten Durchbruch soll Wilson nun dauerhaft gemeinsam mit Harrison und McBride das Fundament des Passspiels bilden. Mit 47 Millionen garantierten Dollar hat Arizona deutlich gemacht, dass man ihm genau das zutraut.
mhh