17.09.2023
Quarterback der Jets nach Achillessehnenriss
Ein Achillessehnenriss gehört neben dem Kreuzbandriss zu den klassisch-langwierigen Sportverletzungen. Eine zirka halbjährige Pause ist für die betroffenen Akteure meist unumgänglich. Im Falle von Aaron Rodgers, dem neuen Hoffnungsträger der New York Jets, soll alles im Optimalfall aber etwas schneller heilen und wieder belastbar sein.

Der Schock war riesengroß und vor allem den Jets-Fans direkt ins Gesicht geschrieben: Aaron Rodgers, der neue Hoffnungsträger der "Gang Green" im "Big Apple", hatte sich im ersten Spiel direkt zu Beginn die Achillessehne gerissen - und bis dato noch keinen einzigen Pass im Dress seines neuen Teams angebracht.
Der Star-Quarterback der New York Jets war daraufhin unter der Woche operiert worden, hatte sich direkt nach dem Eingriff optimistisch gezeigt ("Ich werde noch einmal aufstehen") und Spekulationen bezüglich eines abrupten Karriereendes zur Seite gewischt.
Also wird Rodgers aller Voraussicht nach zum Start der Regular Season 2024 einen neuen Anlauf starten, um das von sportlichen Niederschlägen geplagte NFL-Franchise auf den erfolgreichen Pfad zu führen - oder kommt es gar zu einer Überraschung zu Beginn des neuen Jahres?
Denn wie ESPN durch interne Quellen mitteilte, sei eine frühere Rückkehr von "A-Rod" im Bereich des Möglichen. Dazu passt einerseits der Fall des NFL-Profis Cam Akers, der sich 2021 die Achillessehne gerissen hatte und bereits nach fünf (!) Monaten sein Comeback für die Los Angeles Rams gab.
Rodgers' Riss datiert auf den Tag genau fünf Monate vor dem bevorstehenden Super Bowl in Las Vegas am 11. Februar 2024 (Ortszeit).
Doch damit nicht genug: Eine spezielle OP-Methode von Hoffnungsträger Dr. Neal ElAttrache soll den Heilungsprozess beschleunigen. Den orthopädischen Chirurg, der sich in diesem Bereich längst einen Namen gemacht und neben bekannten Namen wie Arnold Schwarzenegger, Nicole Kidman und Charlize Theron auch Sportgrößen wie die verstorbene NBA-Legende Kobe Bryant, NFL-Ikone Tom Brady oder Bengals-Star Joe Burrow medizinsch betreut hatte, bezeichnete der Spielmacher bereits "GOAT".
Auch Aussagen von Rodgers lassen Spielraum, dass der Routinier und einmalige Super-Bowl-Champion (2010/11 mit den Green Bay Packers) selbst an ein zügigeres Comeback auf den Rasen glaubt. "Alles ist möglich. Alles, was ich brauche, ist dieses eine Extraprozent Inspiration", so der Jets-Spielmacher, der auch angeblich helfenden Delfingeräuschen lauschen will, in der "Pat McAfee Show". Gebt mir eure Zweifel (in Richtung seiner Kritiker; Anm. d. Red.), gebt mir eure Prognosen und dann seht, was ich tun werde."
Eine große Voraussetzung muss allerdings auch noch zutreffen - selbst wenn Rodgers in vier Monaten wieder eingreifen will: Das New Yorker Team muss sich mit Backup-Quarterback Zach Wilson für die Play-offs qualifzieren. Und die Jets waren dort seit 2010 nicht mehr.
mag