vor 1 Tag
Hohe Ziele in Dallas
Der Druck in Dallas war schon immer größer als anderswo - und Dak Prescott will ihn gar nicht erst kleinreden. Nach einer enttäuschenden 7-9-1-Saison und inzwischen mehr als drei Jahrzehnten ohne Super-Bowl-Triumph macht der Quarterback deutlich, dass für ihn nur ein Ziel zählt.

Während Head Coach Brian Schottenheimer den Anspruch bereits öffentlich formuliert hat, im Februar 2027 beim Super Bowl LXI dabei zu sein, schlägt Prescott in dieselbe Kerbe. Für den Franchise-Quarterback wäre der Gewinn der Lombardi Trophy die Krönung seiner Karriere - alles andere wäre nicht genug.
Auf die Frage nach seinen persönlichen Zielen musste Prescott nicht lange überlegen. "Absolut. Das ist das Einzige, was mir noch fehlt", sagte der Quarterback. "So habe ich schon immer gedacht. Genau das liebe ich an den Cowboys und ihrer Fanbase: Es heißt Super Bowl oder nichts."
Mit dieser Aussage unterstreicht Prescott den hohen Anspruch, der das Franchise seit Jahrzehnten begleitet. In Dallas reicht es nicht, regelmäßig die Playoffs zu erreichen oder eine erfolgreiche Regular Season zu spielen - am Ende zählt ausschließlich der Titel
Prescott sieht den enormen Erwartungsdruck nicht als Belastung, sondern als Teil der Identität eines Contenders.
"Genau das macht einen Wettbewerber aus. Wenn du nicht so denkst, egal ob als Fan, Spieler oder Coach, dann bist du im falschen Geschäft. Ehrlich gesagt will ich solche Leute auch nicht in meinem Team", erklärte Prescott. "Ich liebe diese Erwartungen."
nkr