15.07.2026
49ers und Rams lauern
Es war viel los in der Offseason der NFC-West-Teams. Die Los Angeles Rams und San Francisco waren schon in der vergangenen Saison starke Konkurrenten und haben sich jetzt noch einmal verbessert. Für Seahawks-Head-Coach Mike Macdonald liegt der Fokus aber auf seinem eigenen Team und nicht auf den Veränderungen seiner Divisions-Rivalen.

Die Seattle Seahawks stehen vor der schwierigen Aufgabe, ihren Super-Bowl-Titel zu verteidigen. Erschwert wird dieses Vorhaben zusätzlich durch die Konkurrenz in der NFC West, die sich in der Offseason gezielt verstärkt hat.
Bereits auf dem Weg zum Titel mussten die Seahawks in den Playoffs sowohl die San Francisco 49ers als auch die Los Angeles Rams ausschalten. Beide Teams nutzten die vergangenen Monate, um ihre Kader weiter aufzurüsten.
Die 49ers verpflichteten mit Mike Evans und Christian Kirk zwei neue Receiver, verstärkten ihre Defensive Line per Trade mit Osa Odighizuwa und holten zudem Linebacker Dre Greenlaw zurück.
Die Rams reagierten ebenfalls aggressiv auf dem Transfermarkt. Nach den Verpflichtungen der Cornerbacks Trent McDuffie und Jaylen Watson sorgte vor allem der Trade für Star-Pass-Rusher Myles Garrett für Aufsehen. Zudem besteht weiterhin die Möglichkeit, dass Aaron Donald seine Karriere doch noch einmal fortsetzt.
Seahawks-Head-Coach Mike Macdonald interessiert das allerdings nur bedingt. Auf die Aktivitäten der Divisionsrivalen angesprochen, machte der Coach deutlich, dass sein Fokus ausschließlich auf dem eigenen Team liegt.
"Das interessiert mich nicht", sagte Macdonald. "Wenn man ständig darauf schaut, was alle anderen machen, kostet das nur Energie. Wir müssen uns darauf konzentrieren, die beste Version von uns selbst zu werden und jeden Tag besser zu werden."
Das erste Duell mit den 49ers steht für Seattle in Woche fünf auf dem Programm. Auf die beiden Begegnungen mit den Rams müssen die Seahawks dagegen bis in die letzten drei Wochen der Regular Season warten.
nhu