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Vor Finale
Die EFA ist 2026 erfolgreich in ihre erste Saison gestartet und steht vor dem großen Finale am Samstag. Zuvor gab es allerdings noch eine große Neuigkeit für die Liga. Der ehemalige NFL-Spieler Markus Kuhn wird Präsident der europäischen Footballliga.

Markus Kuhn ist zum Präsidenten der European Football Alliance (EFA) ernannt worden. Der ehemalige NFL-Spieler und Sportmanager übernimmt das Amt mit sofortiger Wirkung. Sein Vertrag läuft zunächst über mindestens drei Jahre. Kuhn berichtet direkt an das Board of Governors der Liga.
Die Liga gab die Ernennung kurz vor ihrem letzten Spiel im Rahmen des Championship Weekends bekannt und besiegelte damit den erfolgreichen Abschluss der ersten EFA-Saison.
Vor der offiziellen Bekanntgabe äußert sich Kuhn gegenüber RTL/Sky zu seiner neuen Funktion und den Zielen für die Liga: "Eine echte Profiliga made in Europe hat es im American Football bisher nicht gegeben. Genau das ist unser Anspruch." Die EFA biete dafür "die besten Voraussetzungen".
Zugleich räumt der ehemalige NFL-Profi ein: "Auch wenn wir anerkennen müssen, dass wir noch nicht dort sind, wo eine Profiliga sein muss - weder auf dem Feld noch in den Strukturen dahinter. Das macht die Aufgabe so spannend. Ich freue mich darauf, diese mit einem starken Team und gemeinsam mit der europäischen Football-Community aufzubauen."
"Unser Anspruch muss es sein, dass unsere besten Spieler mittelfristig die Chance haben, NFL-Verträge zu bekommen", so Kuhn. Dafür müsse der Sport in Europa insgesamt entwickelt werden, "gemeinsam mit NFL, IFAF und den nationalen Verbänden". Eine zentrale Rolle sollen dabei auch die Fans spielen. "Und wir müssen die Fans dabei mitnehmen. Sie sollen nicht nur zuschauen, sondern die Liga mitgestalten - hier werden wir neue Wege gehen, die es so im europäischen Football noch nicht gegeben hat."
Markus Kuhn kam 2012 in die NFL. Er wurde von den New York Giants in der siebten Runde des Drafts ausgewählt und schaffte es in den aktiven Kader. In New York erzielte Kuhn 1,5 Sacks. Sein Highlight war jedoch ein zurückgetragener Fumble zum Touchdown. Neben der Erfahrung als Profi konnte Kuhn auch schon im Football-Business aktiv sein. Unter anderem arbeitete er für die NFL, die Spielergewerkschaft NFLPA sowie auf der Business-Seite der New York Giants und New England Patriots. Seit mehreren Jahren ist Kuhn zudem als NFL-Experte im deutschen Fernsehen tätig. Für RTL berichtet er regelmäßig als Sideline-Experte direkt aus den US-Stadien und liefert Einblicke und Analysen aus der Liga.
nhu