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    NFL

    vor 14 Stunden

    Kubiak-Rückkehr in Week 3

    Duell der Überraschungsteams: Saints empfangen die Raiders

    Die New Orleans Saints und die Las Vegas Raiders zählen zu den positiven Überraschungen der bisherigen NFL-Saison. In Week 3 treffen beide Teams nun aufeinander und mit ihnen auch zwei ehemalige Super-Bowl-Offensive-Coordinators, die inzwischen als Head Coaches ihrer jeweiligen Teams tätig sind.

    Offensive Coordinator Klint Kubiak von den New Orleans Saints vor dem Spiel gegen die Carolina Panthers im Caesars Superdome.
    2024 war Klint Kubiak selbst Offensive Coordinator der New Orleans Saints - jetzt kommt er als Head Coach der Las Vegas Raiders zurück in den Superdome. IMAGO/USA TODAY Network

    Kubiak und Moore sind die beiden letzten Offensive Coordinators, die einen Super Bowl gewannen, ehe sie beide den Sprung zum Head Coach schafften. Für Kubiak ist die Rückkehr zum Superdome dabei mit besonderen Erinnerungen verbunden: 2024 war er selbst Offensive Coordinator der Saints, ehe der ihn verpflichtende Head Coach Dennis Allen noch in derselben Saison entlassen wurde - womit der Weg für Moore frei wurde, seinen ersten Head-Coach-Posten anzutreten. Kubiak wechselte anschließend als Offensive Coordinator zu den Seattle Seahawks, wo er mit Sam Darnold, Jaxon Smith-Njigba und einer historisch starken Defense den Super Bowl LX gewann, ehe ihn die Raiders im Februar 2026 als neuen Head Coach verpflichteten.

    Beide Coaches sind mit 39 (Kubiak) beziehungsweise 38 Jahren (Moore) Teil einer neuen Generation von NFL-Head-Coaches. "Ich habe schon immer geliebt, was Klint macht", sagte Moore über seinen Gegenüber. "Er hat aus Sicht des Laufspiels und der Actionpässe immer einen wirklich guten Job gemacht und dem Quarterback eine Chance gegeben, erfolgreich zu sein."

    Cousins' Wiedergeburt unter Kubiak

    Besonders beeindruckt zeigte sich Moore von der Wiederbelebung von Raiders-Quarterback Kirk Cousins unter Kubiak - eine Entwicklung, die für ihn wenig überraschend kam, da Kubiak bereits 2021 als Offensive Coordinator der Minnesota Vikings mit Cousins zusammenarbeitete. Moore und Cousins kennen sich zudem persönlich aus gemeinsamen Zeiten beim Senior Bowl. "Kirk ist eine wirklich besondere Person, ein besonderer Spieler. Er hatte eine phänomenale Karriere, und es ist wirklich cool zu sehen, was er gerade macht - der Übergang nach Vegas, 2-0, guten Football spielen, diese Gruppe anführen", so Moore.

    Cousins selbst beschrieb sein Verhältnis zu Kubiak mit einem einfachen Grundsatz: "Coach, du rufst den Spielzug, und ich setze ihn um." Der 15-jährige Veteran warf in beiden bisherigen Saisonspielen jeweils drei Touchdown-Pässe und ist damit erst der dritte mindestens 38-jährige Quarterback, dem das in den ersten beiden Saisonspielen gelang - nach Tom Brady (2015, 2021) und Peyton Manning (2014).

    Shough führt Saints-Comeback-Serie an

    Auf Saints-Seite ist es vor allem die Entwicklung von Quarterback Tyler Shough, die für Aufsehen sorgt. Der Zweitjahres-Profi führt die gesamte Liga mit 662 Passing-Yards und 62 Completions an. Beide bisherigen Saison-Siege der Saints kamen dabei nach deutlichen Rückständen zustande: Gegen Detroit fehlten nach einem 0:21-Rückstand am Ende nur zwei Punkte für den Sieg, ehe eine gescheiterte Two-Point-Conversion die 30:31-Overtime-Niederlage besiegelte. Gegen Baltimore drehte Shough einen 3:14-Rückstand noch zum 24:17-Erfolg, unter anderem mit einem eigenen Touchdown-Lauf bei Fourth Down. "Wir entwickeln uns in die richtige Richtung. Es gibt noch einige frühe Details, auf die wir uns konzentrieren müssen. Wir haben noch viel Football vor uns und noch einiges aufzuräumen, wenn wir Woche für Woche auf einem hohen Niveau spielen wollen", so Shough.

    Trotz der couragierten Auftritte bleibt das Laufspiel der Saints ein Problem: Mit nur 78 Rushing-Yards pro Spiel liegt New Orleans ligaweit auf Platz 28. "Das ist eine Sache der Konstanz. Es gibt Momente, in denen es so aussieht, wie man es will, und andere, in denen es nicht so ist. Es gibt elf Beteiligte, und dazu kommt noch die Perspektive des Play-Designs", erklärte Moore die Schwierigkeiten im Laufspiel.

    Beide Seiten warnen vor Trap-Game-Gefahr

    Sowohl Kubiak als auch Moore zeigten sich bemüht, die eigene Mannschaft trotz der positiven Ausgangslage nicht zu selbstzufrieden werden zu lassen. Moore äußerte dabei ausdrücklich Respekt vor den bisherigen Leistungen der Raiders, die sowohl Miami als auch die Chargers seiner Ansicht nach deutlich bezwungen hätten. Kubiak wiederum bezeichnete die Saints als "heißes Team": "Sie spielen wirklich guten Football, dazu noch bei sich zu Hause - eine sehr laute Umgebung. Das wird eine großartige Herausforderung für unser Team."

    Für die Raiders-Defense, die mit einem gegnerischen Passer Rating von 63,2 die zweitbeste Bilanz der Liga hinter Seattle aufweist, wartet mit Shough und Star-Receiver Chris Olave, der ligaweit auf Platz zwei bei Receptions (18) und Receiving-Yards (268) steht, eine echte Herausforderung. Sollte Las Vegas gewinnen, würde die Franchise mit 3:0 den besten Saisonstart seit 2021 hinlegen - der letzten Spielzeit mit Playoff-Teilnahme.

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    mgs

    New Orleans Saints
    NEWNew OrleansNew Orleans Saints
    27.09.
    22:25
    Las Vegas Raiders
    VEGLas VegasLas Vegas Raiders