04.03.2026
Blockbuster möglich?
Was müsste ein Team bezahlen, um A.J. Brown per Trade aus Philadelphia zu bekommen? Offenbar eine ganze Menge. Laut einem Bericht aus der NFL hat sich mittlerweile ein möglicher Preis herauskristallisiert - und der hat es in sich.

Seit mehreren Wochen wird intensiv darüber diskutiert, ob die Philadelphia Eagles einen Trade ihres Star-Receivers A. J. Brown in Betracht ziehen könnten. Inzwischen zeichnet sich ab, welches Gegenwertpaket erforderlich wäre, um einen der produktivsten Receiver der Liga per Trade zu erhalten.
Demnach sollen die Eagles für ihren Star-Receiver ein Paket verlangen, das dem "Quinnen-Williams-Deal" ähnelt.
Der Hintergrund: Defensive Tackle Quinnen Williams wurde in der vergangenen Saison von den New York Jets zu den Dallas Cowboys getradet. Der Gegenwert war enorm und bestand aus einem Zweitrundenpick 2026, einem Erstrundenpick 2027 und Defensive Tackle Mazi Smith.
Berichten zufolge soll genau diese Größenordnung auch die Forderung der Eagles sein.
Interessant dabei: Eagles-General-Manager Howie Roseman würde damit offenbar mehr verlangen, als Philadelphia ursprünglich selbst für Brown bezahlt hat.
Beim Draft 2022 tradeten die Eagles für den damaligen Titans-Receiver und gaben dafür einen First-Round-Pick sowie einen Third-Round-Pick ab.
Sollte ein Team jetzt tatsächlich ein Paket aus First-Round-Pick, Second-Round-Pick und einem Spieler bieten, würde Philadelphia also deutlich mehr Gegenwert erhalten als beim ursprünglichen Trade - und das für einen Receiver, der zwar weiterhin zu den besten der Liga gehört, aber auch nächstes Jahr im Sommer 30 Jahre alt wird.
Ein weiterer Faktor erschwert einen möglichen Deal zusätzlich und erklärt den hohen Preis: die Salary-Cap-Situation.
Sollten die Eagles Brown tatsächlich traden, würde das in diesem Jahr mehr als 20 Millionen Dollar zusätzliche Cap-Belastung verursachen, im Vergleich dazu, wenn sie ihn behalten würden. Anders gesagt: Philadelphia würde nicht nur seinen besten Receiver verlieren, sondern gleichzeitig auch wertvollen Cap Space draufzahlen.
Das bedeutet, dass ein potenzieller Trade aus Sicht der Eagles nur dann Sinn ergibt, wenn der Gegenwert wirklich außergewöhnlich hoch ist.
Aktuell scheint genau das nicht der Fall zu sein. Berichten zufolge hat bislang kein Team ein Angebot abgegeben, das den Vorstellungen der Eagles entspricht. Solange sich daran nichts ändert, ist ein Trade eher unwahrscheinlich.
A.J. Brown bleibt damit vorerst dort, wo er sportlich weiterhin eine zentrale Rolle spielt: in Philadelphia.
val