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Vor den ersten Einheiten
Die New York Jets müssen in den Organized Team Activities zunächst auf Rookie-Tight-End Kenyon Sadiq verzichten. Der Erstrundenpick unterzog sich einer Hernien-Operation, soll aber rechtzeitig zum Trainingscamp zurückkehren.

Trotz der Verletzung bleiben die Jets optimistisch. Head Coach Aaron Glenn sprach lediglich von einem "kleineren Eingriff" - und sieht den Top-Pick weiterhin als wichtigen Baustein für die neue Offensive.
Die New York Jets müssen vorerst ohne ihren Erstrundenpick Kenyon Sadiq planen. Der Tight End, den die Franchise im NFL Draft 2026 an Position 16 auswählte, unterzog sich kürzlich einer Hernien-Operation und fällt damit für die laufenden Organized Team Activities (OTAs) aus. Das bestätigte Head Coach Aaron Glenn.
Nach Angaben des Teams soll es sich lediglich um einen kleineren Eingriff handeln. Glenn zeigte sich optimistisch, dass Sadiq pünktlich zum Trainingscamp Ende Juli wieder einsatzbereit sein wird.
Die gesundheitlichen Probleme kommen für die Jets offenbar nicht überraschend. Berichten zufolge spielte Sadiq bereits während seiner College-Zeit bei den Oregon Ducks mit der Hernie und absolvierte sogar Teile des Rookie-Minicamps trotz Beschwerden.
Die Franchise sieht deshalb offenbar keinen Grund zur Sorge. Intern gilt der athletische Tight End weiterhin als wichtiger Bestandteil der Offensive unter Offensive Coordinator Frank Reich und Quarterback Geno Smith.
Sadiq gehört zu den spannendsten Offensivtalenten des diesjährigen Draft-Jahrgangs. In seiner letzten College-Saison für Oregon kam der 21-Jährige auf 51 Receptions, 560 Yards und acht Touchdowns. Zusätzlich sorgte er beim NFL Combine mit einem 4,39-Sekunden-Sprint über 40 Yards für Aufsehen - ein außergewöhnlicher Wert für einen Tight End.
Die Jets versprechen sich von ihm eine flexible Rolle im Passspiel. Gemeinsam mit dem letztjährigen Draftpick Mason Taylor könnte Sadiq künftig Teil häufiger Two-Tight-End-Formationen werden.
nkr