14.09.2026
Monken bestätigt
Trotz eines enttäuschenden Saisonauftakts setzen die Cleveland Browns weiter auf Deshaun Watson. Head Coach Todd Monken bestätigte, dass der Quarterback auch in Week 2 starten wird. Für Watson bietet sich damit bei den Tampa Bay Buccaneers die Chance zur Wiedergutmachung.

Trotz des schwachen Saisonauftakts halten die Cleveland Browns an Deshaun Watson fest. Head Coach Todd Monken bestätigte am Montag, dass der Quarterback auch in Week 2 gegen die Tampa Bay Buccaneers starten wird.
Watson war beim 10:34 gegen die Jacksonville Jaguars auf 16 von 22 erfolgreiche Pässe für 205 Yards, einen Touchdown und eine Interception gekommen. Die Zahlen trügen allerdings. Der Eye-Test zeigte, dass sich Watson extrem schwer tat und die Jaguars eine weitere Interception fallen ließen.
Für Todd Monken reicht die Leistung dennoch nicht aus, um Watson seinen Platz als QB1 zu nehmen. "Es gab einige wirklich gute Dinge auf dem Tape, auf denen wir aufbauen können", erklärte der Head Coach der Browns. Gleichzeitig müsse die Offense in einigen Bereichen besser funktionieren. Watson habe zudem erst seit zwei Wochen alle Reps im Training bekommen.
Vor allem wenn Watson ausreichend Zeit hatte und die Spielzüge verstanden habe, habe er laut Monken nicht zögerlich gespielt, sondern den Ball konsequent geworfen. Auch der späte Touchdown sei trotz der Garbage Time positiv zu bewerten gewesen, da der Pass gegen einen Starting Cornerback der Jaguars zustande kam.
Über einen möglichen Wechsel auf der Quarterback-Position soll intern kaum diskutiert worden sein. "Wir müssen um ihn herum besser spielen. Wir müssen besser playcallen. Und er muss besser spielen", sagte Monken. Die schwache Offensive-Leistung sei letztlich auf Fehler von Coaching und Spielern zurückzuführen, nicht nur auf Watson.
Auch den Vorwurf, Watson habe nach seiner frühen Interception Angst davor gehabt, den Ball tief zu werfen, wies Monken zurück. Es habe zwar einige verpasste Würfe gegeben, allerdings auch gute Aktionen vor der Halbzeit. Zudem hätten Holding-Strafen die Drives zunichtegemacht.
Monken machte stattdessen zahlreiche vermeidbare Fehler als Hauptproblem aus und sprach von zu vielen "Browns hurting Browns"-Momenten. Watson soll nun in Tampa die Chance bekommen, die Kritik mit einer besseren Leistung zu entkräften.
nhu