04.02.2026
Erfahrener Coach für McCarthy
Die Pittsburgh Steelers haben den Posten des Offensive Coordinators neu besetzt. Brian Angelichio übernimmt diese Rolle, während Head Coach Mike McCarthy weiterhin das Playcalling verantwortet. Darüber berichten mehrere US-Medien übereinstimmend.

Damit schließen die Steelers die letzte offene Schlüsselposition in McCarthys Coaching Staff. Zuvor hatte Pittsburgh bereits Patrick Graham als Defensive Coordinator verpflichtet. Die Suche nach dem offensiven Gegenpart hingegen zog sich über mehrere Interviewrunden hinweg.
Angelichios Rolle wird dabei eine besondere sein, denn McCarthy behält die Playcalling-Verantwortung. Der Offensive Coordinator ist somit vor allem für die strategische Vorbereitung, Spielplanung und Detailarbeit im Hintergrund zuständig. Dennoch bringt Angelichio umfangreiche Erfahrung mit nach Pittsburgh.
Der 53-Jährige war zuletzt vier Spielzeiten bei den Minnesota Vikings tätig, wo er als Tight-Ends-Coach und Passing Game Coordinator arbeitete. Insgesamt blickt Angelichio auf rund drei Jahrzehnte Trainererfahrung im College- und NFL-Bereich zurück. Von 2006 bis 2010 war er Tight-Ends-Coach an der University of Pittsburgh, anschließend arbeitete er in der NFL neben den Vikings unter anderem für die Tampa Bay Buccaneers, Cleveland Browns, Green Bay Packers, Washington Redskins und die Carolina Panthers.
In der Saison 2024 machte sich Angelichios Arbeit insbesondere bei den Tight Ends in Minnesota bemerkbar. Johnny Mundt und Josh Oliver erzielten jeweils Karrierebestwerte bei den Touchdowns. Oliver kam zudem auf persönliche Bestmarken bei den Receiving Yards (258) und egalisierte seine höchste Receptions-Zahl (22). Laut Next Gen Stats wies Oliver zudem bei mindestens 20 Targets ligaweit das zweitbeste Passer Rating auf (140,8), nur knapp hinter Mark Andrews (140,9).
In Pittsburgh soll Angelichio nun gemeinsam mit McCarthy an der Weiterentwicklung der Offense arbeiten. Die genaue personelle Ausrichtung für die Saison 2026 bleibt dabei offen, insbesondere auf der Quarterback-Position. Denn noch weiß niemand so richtig, wie und ob es bei Aaron Rodgers in der nächsten Saison weitergeht.
mhh