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    NFL

    vor 22 Stunden

    Neue Details zur Verletzung

    Parsons verpasst Saisonstart: Pass Rusher nennt Comeback-Zeitplan

    Die Green Bay Packers werden zum Start der NFL-Saison 2026 auf ihren größten Defensivstar verzichten müssen. Pass Rusher Micah Parsons bestätigte nun selbst, dass er die ersten Wochen der Regular Season verpassen wird und verriet dabei erstmals weitere Details zu seiner Verletzung.

    Defensive End Micah Parsons von den Green Bay Packers reagiert nach einem Spielzug während der NFL-Partie gegen die Detroit Lions in Detroit (American Football, USA)
    Micah Parsons bestätigt: Packers müssen zum Saisonstart auf ihren Star verzichten IMAGO/NurPhoto

    Die Hoffnungen auf eine Rückkehr von Micah Parsons zum Saisonauftakt haben sich zerschlagen. Der Star-Verteidiger aus Green Bay erklärte am Mittwoch auf dem Trainingsgelände der Packers gegenüber den Medien, dass er die Saison auf der PUP-Liste beginnen wird und frühestens Mitte Oktober mit einem Comeback rechnet.

    Dabei wurde auch bekannt, dass Parsons nicht nur einen Kreuzbandriss erlitten hatte. Zusätzlich musste der Pass Rusher nach seiner Verletzung wohl auch einen Eingriff am Meniskus über sich ergehen lassen.

    Packers setzen auf langfristige Gesundheit

    Parsons machte deutlich, dass bei seiner Rehabilitation keine Risiken eingegangen werden sollen. "Das Ziel war nie, jetzt sofort zurückzukommen", erklärte der 27-Jährige. "Es geht um die Langlebigkeit meiner Karriere."

    Die Packers verfolgen laut Parsons einen strikten Neun-Monats-Plan bei Kreuzbandverletzungen. "Die Daten zeigen einfach, dass es keine guten Ergebnisse gibt, wenn Spieler zu früh nach einem Kreuzbandriss zurückkommen. Besonders, wenn noch andere Dinge repariert werden mussten", sagte Parsons und deutete damit an, dass er nicht nur sein Kreuzband verletzt hatte, sondern auch weitere Schäden im Knie davongetragen hatte.

    Seine Operation fand am 29. Dezember statt, nachdem er sich die Verletzung in Week 15 gegen die Denver Broncos zugezogen hatte. Damit würde die Neun-Monats-Frist erst Ende September ablaufen.

    Rückkehr wohl erst im Oktober

    Aktuell befindet sich Parsons nach eigenen Angaben im fünften Monat seiner Rehabilitation. "Ich habe gerade die Fünf-Monats-Marke erreicht und bin sehr zufrieden mit meinem Fortschritt", erklärte der Packers-Star. "Ich habe aber noch vier Monate vor mir."

    Erst seit wenigen Wochen darf Parsons wieder mit Lauftraining beginnen. Dabei nutzt er aktuell unter anderem ein spezielles AlterG-Laufband, das die Belastung auf Gelenke und Muskeln reduziert.

    Eine Rückkehr Ende September erscheint daher zwar theoretisch möglich, realistischer wirken aktuell allerdings die Spiele gegen die Chicago Bears in Week 5 oder gegen sein altes Team, die Dallas Cowboys, in Week 6.

    Diese Einschätzung deckt sich auch mit Parsons' eigener Aussage, dass Mitte Oktober aktuell das angepeilte Ziel sei. Die Packers eröffnen die Saison mit Spielen gegen die Minnesota Vikings, New York Jets, Atlanta Falcons und Tampa Bay Buccaneers. Gerade in dieser frühen Saisonphase hätte Parsons als einer der dominantesten Verteidiger der NFL eine zentrale Rolle gespielt. Dennoch scheinen die ersten Wochen für die Packers auch ohne Parsons Aufgaben zu sein, die das Team aus Wisconsin erfolgreich lösen kann.

    Fokus liegt auf den Playoffs

    Parsons selbst scheint keinerlei Interesse daran zu haben, seine Rückkehr zu überstürzen. "Das Ziel für mich ist, die Saison zu Ende zu spielen", sagte er gegenüber ESPN. "Das Ziel war immer die Playoffs." Genau deshalb setzt der Pass Rusher auf Geduld statt auf Risiko.

    Mit 27 Jahren befindet sich Parsons weiterhin in der Blüte seiner Karriere. Eine zu frühe Rückkehr könnte nicht nur seine Saison gefährden, sondern langfristige Folgen für seine Gesundheit haben.

    Einordnung

    Die Aussagen von Micah Parsons schaffen erstmals Klarheit über seinen Zeitplan. Die Packers werden ihren Defensivstar zum Saisonstart nicht auf dem Feld sehen. Stattdessen deutet aktuell vieles auf eine Rückkehr Mitte Oktober hin.

    Für Green Bay bedeutet das eine schwierige, aber dennoch lösbare Aufgabe in den ersten Saisonwochen. Langfristig dürfte die vorsichtige Herangehensweise jedoch die richtige Entscheidung sein. Die Packers setzen auf eine vollständige Genesung ihres wichtigsten Verteidigers und nicht auf ein unnötiges Risiko zu Beginn der Saison.

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    val