20.03.2026
Aufruhr in Vegas
Ende März findet die Jahrestagung der NFL-Besitzer in Phoenix statt. Thema soll unter anderem ein möglicher Verkauf der Las Vegas Raiders sein, auch wenn der aktuelle Besitzer Mark Davis gar nicht verkaufen will.

Es soll nur um eine Nachfolgeplan gehen, so heißt es aus Kreisen der Las Vegas Raiders. Der Plan: Davis möchte weitere sieben Prozent der Anteile an Egon Durban, Besitzer der Kapitalgesellschaft Silver Lake, verkaufen.
Es soll weiterhin eine Option beinhalten, dass Durban, im Falle eines Verkaufs, die Option auf eine Mehrheitsbeteiligung erhält. Das NFL-Finance-Committee soll dieser Optionsvereinbarung bereits zugestimmt haben, so ESPN.
Mark Davis ist Erbe der Langzeiteigentümer der Raiders und übernahm den Besitz nach dem Tod seines Vater Al Davis im Jahr 2011. Die Familie ist ein fester Bestandteil der Franchise-Besitzer. Al Davis begann als Coach bei den Raiders im Jahr 1963 und übernahm 1972 als Haupteigentümer das Team. Unter seinem Sohn Mark Davis zogen die Raiders unter anderem 2020 nach Las Vegas um und legten den Namen Oakland Raiders ab.
Quellen aus Davis Umfeld können aber Entwarnung vor unruhigen Zeiten bei den Raiders geben. Der 71-Jährige soll "keine Absicht haben, seine Mehrheitsanteile zu verkaufen". Es gehe einzig um einen Plan für eine reibungslose Nachfolge in Zukunft. Davis selbst lehnt jedoch eine Stellungnahme ab.
Seit 2024 besitzt der nun im Gespräch stehende Durban bereits 7,5 Prozent an Anteilen zusammen mit seinem Partner Michael Meldman. Außerdem verkaufte Davis 2024 auch fünf Prozent der Anteile an Quarterback-Legende Tom Brady.
lgr