13.06.2026
Week 5 der EFA steht an
Die EFA geht in ihren fünften Spieltag. Während die Munich Ravens und Nordic Storm ihre starke Form bestätigen wollen, stehen Frankfurt Galaxy und die Raiders Tirol bereits unter Zugzwang. Besonders der Sonntag verspricht mit zwei Duellen zwischen Playoff-Anwärtern jede Menge Spannung.

Bereits am Samstagabend treffen die Paris Musketeers und die Raiders Tirol aufeinander. Beide Teams stehen dabei unter Druck, allerdings aus unterschiedlichen Gründen.
Paris kassierte zuletzt gegen die Munich Ravens die erste Niederlage der Saison und möchte vor heimischem Publikum die passende Antwort liefern. Mit Quarterback Zach Edwards, Running Back Jason Bofunda und Receiver Hugo Tekedam verfügen die Franzosen weiterhin über eine der talentiertesten Offenses der Liga. Noch beeindruckender präsentiert sich bislang allerdings die Defense, die weiterhin zu den stärksten Einheiten der EFA zählt.
Die Raiders reisen dagegen weiterhin auf der Suche nach dem ersten Saisonsieg nach Frankreich. Die Bilanz von 0-3 fällt allerdings deutlich schlechter aus, als die Leistungen vermuten lassen. Gegen Munich, Nordic Storm und Frankfurt hielt Tirol phasenweise gut mit, machte sich jedoch immer wieder durch eigene Fehler das Leben schwer.
Mit Quarterback Steven Krajewski und Receiver Aaron Jackson besitzen die Österreicher genügend Qualität, um auch Paris Probleme zu bereiten. Eine weitere Niederlage würde die Playoff-Hoffnungen allerdings früh unter Druck setzen.
Am Sonntag richtet sich der Blick dann nach Unterhaching. Dort empfangen die Munich Ravens die bislang sieglosen Prague Lions.
Die Rollenverteilung scheint auf den ersten Blick klar. München gehört aktuell zu den formstärksten Teams Europas und reist mit einer perfekten 3-0-Bilanz in den Spieltag. Besonders das deutliche 41:7 bei den zuvor ungeschlagenen Musketeers unterstrich die Titelambitionen der Bayern eindrucksvoll.
Angeführt wird ihre Offense weiterhin von Quarterback Russell Tabor, der sowohl durch die Luft als auch mit seinen Läufen zu den gefährlichsten Spielern der Liga gehört. Gemeinsam mit Malik Stanley Jr., Louis Geyer und Running Back Justin Rodney verfügt München über zahlreiche Playmaker, die jederzeit für Big Plays sorgen können.
Für die Lions verlief der Saisonstart dagegen enttäuschend. Drei Niederlagen aus den ersten drei Spielen bedeuten aktuell den letzten Tabellenplatz. Dennoch besitzt Prag mit Quarterback Jaylon Henderson und Receiver William Patterson genügend Qualität, um Favoriten zu ärgern.
Die Ravens gehen also klar favorisiert in die Partie, wissen jedoch auch, dass unterschätzte Gegner häufig die gefährlichsten sind.
Ebenfalls am Sonntag wartet in Kopenhagen eines der spannendsten Spiele des gesamten Spieltags. Nordic Storm empfängt Frankfurt Galaxy zum direkten Duell zweier Playoff-Anwärter.
Die Gastgeber gehören bislang zu den großen Überraschungen der Saison. Mit dominanten Siegen gegen Prag und Tirol hat sich das Team aus Dänemark früh als ernsthafter Titelkandidat etabliert. Quarterback Jadrian Clark und Star-Running-Back Glen Toonga bilden dabei eines der gefährlichsten Offensiv-Duos Europas.
Frankfurt reist allerdings mit neuem Selbstvertrauen nach Dänemark. Nach der knappen Auftaktniederlage gegen Paris feierte Galaxy zuletzt den ersten Saisonsieg gegen die Raiders Tirol und möchte nun den nächsten Schritt machen.
Mit Quarterback Ethan Garbers, Tyler Foster, Paul Kavadia Lenhardt und Adria Botella Moreno verfügt Frankfurt ebenfalls über genügend offensive Qualität, um Nordic Storm vor Probleme zu stellen. Vor allem die Defense wird jedoch gefordert sein, wenn es darum geht, Clark und Toonga möglichst lange in Schach zu halten.
Für Nordic Storm geht es darum, die perfekte Bilanz zu verteidigen. Frankfurt hingegen könnte mit einem Auswärtssieg ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz senden und sich endgültig im Kreis der Playoff-Kandidaten etablieren.
Alle Partien der EFA werden live über den Ligakanal auf YouTube übertragen. Außerdem werden die Spiele der Ravens sowie der Galaxy wie immer frei zugänglich in der BR Mediathek bzw. der HR Mediathek ausgestrahlt.
red