31.08.2025
Auch Monarchs gewinnen
Den ifm Razorbacks Ravensburg ist in der GFL die erste Süd-Meisterschaft kaum noch zu nehmen. Im Duell gegen die Allgäu Comets siegen sie dank einer starken zweiten Halbzeit. Auch die Dresden Monarchs lassen trotz Schwächen zu Beginn nichts anbrennen.

Die ifm Razorbacks Ravensburg haben einen großen Schritt in Richtung der ersten Süd-Meisterschaft gemacht. Am vorletzten Spieltag gewann es bei den Allgäu Comets mit 43:26 (14:13) und können nur noch den ersten Platz verlieren, sollten die Schwäbisch Hall Unicorns im Falle einer Razorbacks-Niederlage noch 88 Punkte aufholen.
Die Comets gingen aber zunächst in Front. Nach einer Interception von Richard Scheel marschierten die Kemptner das Spielfeld herunter, ehe Quarterback Conor Regan seinen Wide Receiver Geoffrey Green in der Endzone fand.
Im zweiten Viertel drehten die Ravensburger aber das Spiel. Tight End Aidan Enneking fing den Ball knapp über der Grasnarbe und lief in das gelobte Land, Wide Receiver Tim Müller sorgte für den zweiten Gäste-Touchdown. Kurz vor der Pause schlugen die Gastgeber durch einen TD von Wide Receiver Patrick Bschorr zurück und verkürzten auf 13:14.
Nach der Pause übernahmen die Comets durch Running Back Lars Kozlowski wieder die Führung. Die Razorbacks konterten in Person von Running Back Lennis McFerren, ehe Quarterback Broghean McGovern mit der erfolgreichen Two Point Conversion auf 22:19 stellte. Alex Mashak schraubte die Führung nach oben, ehe Kozlowski wieder verkürzte.
Zu Beginn des vierten Viertels bediente McGovern seinen US-Receiver Anthony Harris, mit 36:26 waren die Ravensburger wieder mit zehn Punkten in Führung. McGovern sorgte mit einem Lauf-TD dabb bei noch rund viereinhalb Minuten verbleibender Spielzeit für die Entscheidung. Eine Interception von Gabriele Battistella - die insgesamt vierte für die Comets - ließ auch die restlichen Zweifel verschwinden.
Dabei profitierten die Ravensburger auch von den Niederlagen der Pforzheim Wilddogs und Munich Cowboys, denn nun ist ihnen der erste Platz quasi nicht mehr zu nehmen. Nur im Falle desselben Records mit den Unicorns könnten sie diesen noch verlieren, sofern die Haller in Sachen Punktedifferenz noch 88 Zähler aufholen.
Die Dresden Monarchs haben ihre Pflichtaufgabe derweil erledigt. Bei den Paderborn Dolphins siegten sie mit 56:15 (35:15). Dabei starteten die Dolphins gut in die Partie. Quarterback Niklas Gorny führte sein Team über das Feld und bediente Jordan Pouncey für den ersten Touchdown der Partie. Doch die Monarchs antworteten extrem schnell, Tyler Hudson gelang drei Plays später der Ausgleich.
Als Konstantin Stricker für die Gäste erhöhte, sah es danach aus, als es jetzt in die erwartete Richtung gehen würde. Doch nach einem missglücktem Punt, dem Neuzugang AJ Jackson durch die Hände gerutscht war, erzielten die Dolphins durch Joshua Breece den nächsten Touchdown, Marlon Winter fing die Two Point Conversion.
Die Monarchs schlugen aber dank Hudson wieder zurück und stellten auf 21:15. Auch der vierte Drive der Dresdner endete mit einem Touchdown, diesmal war es Joel Särkelä. Kurz vor der Pause packte Tofunmi Lala mit einem sehenswerten Lauf über 60 Yards noch einen drauf zum 35:15-Pausenstand.
Auch im zweiten Abschnitt änderte sich nichts an dem Bild: Erst war es Monarchs-Quarterback Justin Miller und dann wieder Hudson, denen die nächsten Touchdowns gelangen. Im Anschluss war etwas die Luft raus, denn die Sachsen brachten nun ihre Backups auf das Feld. Running Back Arne Stephan setzte Mitte des Schlussviertels für die Monarchs für den Schlusspunkt.
smu