vor 13 Stunden
Alles auf Anfang
Mit Mike McCarthy als neuem Head Coach und Aaron Rodgers als Starting Quarterback wollen die Pittsburgh Steelers ihre Offense neu beleben. Dabei setzt das Duo auf ein System, das beide bereits zu einem Super-Bowl-Titel geführt hat.

Rodgers fühlt sich im Scheme seines langjährigen Coaches sofort wieder zuhause. McCarthy wiederum bleibt seiner offensiven Philosophie treu - und will Pittsburgh mit bewährten Konzepten zurück in die NFL-Spitze führen.
Nach dem Rücktritt von Mike Tomlin übernimmt Mike McCarthy die Steelers und kehrt damit in seine Heimatstadt zurück. Der 62-Jährige geht in seine 19. Saison als NFL-Head-Coach und vertraut auch in Pittsburgh auf die Prinzipien, die ihn bereits bei den Green Bay Packers und den Dallas Cowboys erfolgreich gemacht haben. "Jeder Coach hat seine Grundprinzipien, die sich über die Jahre entwickelt haben. Viele Spielzüge und Konzepte ähneln sich in der NFL - jeder Trainer interpretiert sie nur auf seine Weise", erklärte McCarthy.
Für Aaron Rodgers ist die Umstellung überschaubar. Der viermalige MVP spielte bereits 13 Jahre unter McCarthy in Green Bay und erkennt viele Konzepte sofort wieder. "Ich habe 13 Jahre in Mikes Offense gespielt", sagte Rodgers. "Er hat während seiner Zeit in Dallas einiges weiterentwickelt. Aber viele Konzepte kennen wir noch von früher - heute tragen sie einfach andere Namen."
Die Vertrautheit mit dem Playbook könnte den Steelers helfen, schneller in Rhythmus zu kommen.
Mit Wide Receiver Michael Pittman, der per Trade aus Indianapolis kam, sowie DK Metcalf und Rookie Germie Bernard verfügt Rodgers über deutlich mehr Anspielstationen als noch in der Vorsaison.
Den Kern von McCarthys Offense sieht der Quarterback jedoch unverändert. "Das ist die nächste Generation der West-Coast-Offense", sagte Rodgers. "Von Bill Walsh über Paul Hackett bis zu Mike McCarthy hat sich das System ständig weiterentwickelt. Aber auf der grundlegendsten Ebene dreht sich alles um das Timing des Quarterbacks."
nkr