vor 1 Tag
Running Backs könnten folgen
Noch vor wenigen Jahren galt der Running-Back-Markt als einer der schwächsten in der NFL. Inzwischen hat sich das Blatt gewendet. Nach den Vertragsabschlüssen von Christian McCaffrey, Saquon Barkley, Derrick Henry und De'Von Achane könnte die Position schon bald die nächste finanzielle Revolution erleben.

Im Mittelpunkt stehen dabei Jahmyr Gibbs von den Detroit Lions und Bijan Robinson von den Atlanta Falcons. Beide gehören zu den komplettesten Offensivspielern der Liga und könnten mit ihren nächsten Verträgen neue Maßstäbe setzen.
Mit Barkleys Vertrag über durchschnittlich 20,6 Millionen US-Dollar pro Saison wurde 2025 erstmals die 20-Millionen-Marke geknackt. Seitdem haben auch Kenneth Walker III, Breece Hall und De'Von Achane hoch dotierte Verträge unterschrieben.Mittlerweile verdienen sechs Running Backs mehr als 14 Millionen Dollar pro Jahr - bis zum Saisonstart könnten es sogar neun sein.
Bevor Gibbs und Robinson an der Reihe sind, dürfte zunächst Jonathan Taylor einen neuen Vertrag erhalten. Der Colts-Star geht in das letzte Jahr seines aktuellen Deals und kommt nach einer All-Pro-Saison mit 1.585 Rushing Yards und ligaweit 20 Touchdowns als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für eine Vertragsverlängerung ins Training Camp.
Die eigentlichen Gamechanger dürften jedoch Gibbs und Robinson werden. Beide entwickelten sich zu den gefährlichsten Dual-Threat-Running-Backs der NFL. Robinson führte die Liga 2025 mit 2.298 Yards from Scrimmage an, Gibbs belegte mit 1.839 Yards Rang fünf.
Während die Lions ihre Leistungsträger traditionell früh langfristig binden, lassen sich die Falcons bei Erstrunden-Picks meist etwas mehr Zeit. Deshalb gilt Gibbs aktuell als Favorit darauf, den nächsten Rekordvertrag auf der Position zu unterschreiben.
Branchenexperten halten es für realistisch, dass einer der beiden Superstars schon bald der erste Running Back der NFL-Geschichte mit einem Durchschnittsgehalt von 25 Millionen US-Dollar pro Saison wird. Gleichzeitig dürften auch die Garantiesummen deutlich steigen und die bisherigen Bestmarken übertreffen.
Nach Jahren, in denen Running Backs finanziell den Anschluss an andere Schlüsselpositionen verloren hatten, scheint die Position damit endgültig wieder zu den wertvollsten der NFL zurückzukehren.
nkr