03.03.2026
Neuer QB auf dem FA-Markt
Die Arizona Cardinals haben ihren Starting-Quarterback darüber informiert, dass er zu Beginn des neuen Ligajahres entlassen wird. Kyler Murray wird damit ein Free Agent und seine Zeit in Arizona endet.

Nach sieben Jahren bei den Cardinals ist jetzt Schluss: Das Team aus Arizona hat Kyler Murray darüber informiert, dass er entlassen wird. Damit endet eine durchwachsene Zeit des Quarterbacks bei den Cardinals nach einer erneut enttäuschenden Saison. Die Cardinals müssen Murray im Jahr 2026 36,8 Millionen Dollar zahlen, sparen dafür aber ein Jahr später 19,5 Millionen Dollar.
Kyler Murray wurde von den Cardinals im Draft 2019 an erster Stelle gewählt und galt als eines der spannendsten Quarterback-Talente in der NFL. Doch Murray konnte bei seinem Team nie zu dem Star-Quarterback werden, den sich Cardinals-Fans erhofft hatten. In seinen sieben Jahren bei den Cardinals warf Murray für 20.460 Yards, 121 Touchdowns und 60 Interceptions. Zudem lief er für 3193 Yards und 32 Touchdowns. Die vergangene Saison war für Murray schnell beendet, denn er verletzte sich in Woche 5 am Fuß und verpasste die restlichen zwölf Spiele seines Teams.
Sowohl Kyler Murray als auch die Arizona Cardinals stehen nun vor einem Neustart in der NFL. Dabei ist die Ausgangslage für Murray aber deutlich besser als für die Cardinals. In der diesjährigen Draft Class gibt es bis auf Fernando Mendoza kaum überzeugende Quarterbacks und auch in der Free Agency wird der Kampf um die wenigen Quarterbacks mit Potenzial groß sein. Damit bietet sich für Murray die Möglichkeit, trotz seiner Verletzung und schlechten Form einen lukrativen Deal bei einem anderen Franchise zu bekommen. Die Cardinals hingegen stehen vor einer Offseason voller Fragen, denn die Verpflichtung eines neuen, talentierten Quarterbacks dürfte so schwer werden, wie lange nicht mehr.
Der 28-Jährige verabschiedete sich auf X bei seinen Fans:
"An alle, die mich unterstützt und meiner Familie und mir während meiner Zeit in Arizona freundschaftlich begegnet sind: Ich danke euch von ganzem Herzen. Ich wollte nichts lieber, als derjenige sein, der die 77-jährige Durststrecke dieser Organisation beendet, und es tut mir leid, dass ich uns enttäuscht habe. Ich wünsche dieser Community und meinen Freunden nur das Beste. Ich kann mit schwierigen Situationen umgehen und bin auf alles vorbereitet, was als Nächstes kommt. Ich vertraue auf Gott und meine Arbeitsmoral. Ich bin fest davon überzeugt, dass meine besten Leistungen noch vor mir liegen, und ich freue mich darauf, dies zu beweisen. Alles Gute."
nhu