31.08.2026
Fünf von fünf
In der NFL geht es aktuell hin und her. Besonders spüren das die Spieler. Denn während fünf deutsche Spieler gestern noch bei den Roster Cuts aus den Kadern ihrer NFL-Teams gestrichen worden sind, wurden alle fünf von ihren Teams für den Practice Squad zurückgeholt.

Die NFL ist gnadenlos und für viele Spieler geht es aktuell hin und her. Zwischen einem Vertrag bei einem NFL-Franchise und der Arbeitslosigkeit liegen nur wenige Stunden. Zum Ende der Roster-Cuts erwischte dieses Schicksal auch fünf deutsche Spieler. Paul Rubelt (Buccaneers), Julius Welschof (Steelers), Lorenz Metz (Patriots), Kilian Zierer (Jaguars) und Niklas Henning (Raiders) wurden von ihren Teams entlassen.
Doch nun folgt für alle die erfreuliche Nachricht. Alle fünf Spieler wurden von ihren Teams auf das Practice Squad berufen. Damit können sich die Athleten im Training beweisen und für einen Einsatz empfehlen. Als Practie-Squad-Spieler trainieren sie mit dem Team und können, wenn sie benötigt werden, von ihrem Team vor dem Spieltag in den aktiven Kader berufen werden, wodurch sie Spielberechtigt wären.
Für die deutschen Athleten war der Sprung aufs Practice Squad aber deutlich leichter als für die amerikanischen Kollegen. Denn jedes NFL-Team erhält einen Extra-Platz auf dem Practice Squad für einen internationalen Spieler. Damit belegen die deutschen Athleten keinen regulären Spot im Trainingskader, genießen dennoch alle Vorteile eines normalen Practice-Squad-Spielers.
nhu