23.11.2025
Probleme in der Ravens-Offense bleiben bestehen
Die Baltimore Ravens haben ihren fünften Sieg in Folge eingefahren, auch wenn es beim 23:10 gegen die New York Jets erneut deutliche Probleme in der Offense gab. Die Gäste starteten mit Tyrod Taylor anstelle des verletzten Justin Fields und machten den Ravens die erste Hälfte mit einer stabilen Defense und langen Drives schwer.

Nach sechs aufeinanderfolgenden Punts setzte erst kurz vor der Pause Bewegung in eine sehr zähe Partie ein. Die Jets marschierten angeführt von Neu-Starting-Quarterback Tyrod Taylor, Breece Hall und John Metchie III über das Feld, wobei das Trio jedes Mal positive Yard produzierte. Metchie vollendete den Drive mit einem 13-Yard-Touchdown, Nick Folk erhöhte auf 7:0.
Die Ravens brauchten bis 95 Sekunden vor der Halbzeit, um erstmals zu punkten. Zwei starke Catches von Zay Flowers für 20 und 14 Yards ebneten den Weg für Tyler Loops 31-Yard-Field-Goal, das den Rückstand auf 3:7 verkürzte.
Nach der Pause fand Baltimore schließlich in die Spur. Derrick Henry lief aus zwei Yards zum ersten Ravens-Touchdown des Abends und brachte sein Team mit 10:7 in Führung. Kurz darauf profitierten die Ravens von einer Pass Interference an der Jets-2-Yard-Linie und wieder war es Henry, der vollendete. Innerhalb von fünf Minuten hatten die Ravens das Spiel gedreht und führten 17:7.
Nick Folk verkürzte mit einem 42-Yard-Field-Goal auf 10:17, doch die Ravens kontrollierten das Geschehen besser und stellten durch Loop aus 35 Yards den alten Abstand wieder her.
Die Jets kamen spät noch einmal gefährlich nahe: Breece Hall brach erst für 40 Yards, dann für 10 Yards durch - nur um beim dritten Lauf an der Goalline den Ball zu verlieren. Marlon Humphrey schlug ihn heraus, Neuzugang Alohi Gilman sicherte das Leder. Statt Anschluss blieb ein möglicher Gamechanger ungenutzt. Loop erhöhte mit seinem dritten Field Goal später auf 23:10.
Tyrod Taylor versuchte in der Schlussphase alles, doch sein letzter Pass, bei dem er volles Risiko ging, endete in den Händen von Cornerback T.J. Tampa, der damit seine erste Interception in der Karriere fing und das Spiel beendete.
mgs
Die Ravens bleiben heiß und stehen nun 6-5, auch wenn die Offense weiter wackelt. Nur zwei von fünf Redzone-Drives führten zu Touchdowns - beide durch Henry. Kicker Tyler Loop musste dreimal ran.
Derrick Henry war mit 88 Yards und zwei Touchdowns der Schlüsselspieler bei Baltimore. Für die Jets reichte auch ein starker Breece Hall (129 Yards) nicht, sein Fumble kurz vor der Endzone war letztlich der Moment, der das Spiel endgültig entschied.