25.11.2025
Recap vom NFL-Wochenende
Week 12 begann mit einer Überraschung und bot am Sonntag reichlich Drama: Die Detroit Lions brauchten die Overtime, um die New York Giants niederzuringen, und auch die Kansas City Chiefs entkamen erst in der Verlängerung einer Pleite. Dazu feierten die New England Patriots und die Chicago Bears jeweils knappe Erfolge. Mit dem Monday-Night-Sieg der San Francisco 49ers endete Week 12 schließlich mit einem weiteren Statement im NFC-Playoff-Rennen.

Die Houston Texans haben gegen die favorisierten Buffalo Bills einen 23:19-Sieg gefeiert und sich damit im Rennen um die Playoffs eindrucksvoll zurückgemeldet. Buffalo erlebte eine enttäuschende Nacht mit einer Offense, die unter dem Dauerdruck der Texans-Defense zusammenbrach.
Davis Mills übernahm aufgrund der Verletzung von C.J. Stroud erneut die Verantwortung und führte sein Team mit zwei Touchdowns zum dritten Sieg in Folge. Josh Allen dagegen erlebte einen regelrechten Albtraum-Abend: Er wurde gleich achtmal gesackt und warf zwei Interceptions.
Die bereits aus dem Playoff-Rennen ausgeschiedenen New York Giants lieferten im Ford Field einen wilden Overtime-Krimi ab. Ersatz-Quarterback Jameis Winston brillierte mit tiefen Pässen, Trickspielzügen und insgesamt drei Touchdowns und brachte die favorisierten Detroit Lions mehrfach in Bedrängnis, bevor ein spätes Field Goal die Verlängerung erzwang.
Dort übernahm dann endgültig Jahmyr Gibbs die Bühne. Der Running Back, der schon in der regulären Spielzeit mit langen Läufen und zwei wichtigen Touchdowns geglänzt hatte, entschied die Partie mit einem 69-Yard-Run in der Overtime und machte aus einem verrückten Hin und Her den spektakulären 34:27-Sieg der Lions.
Die Green Bay Packers haben im NFC-North-Duell ein klares Statement gesetzt und die Minnesota Vikings auswärts mit 23:6 geschlagen. Trotz des Ausfalls von Star Running Back Josh Jacobs kontrollierte Green Bay die Partie über weite Strecken - dank einer dominanten Defense und eines starken Auftritts von Ersatzmann Emmanuel Wilson.
Die Seattle Seahawks haben nach der bitteren Pleite gegen die Rams wieder geliefert - zumindest über weite Strecken. Beim 30:24-Sieg in Tennessee dominierten sie drei Viertel lang, ehe Rookie-Quarterback Cam Ward und Wide Receiver Chimere Dike die Titans spät zurück ins Spiel holten. Am Ende reichte Seattles Vorsprung jedoch aus, um den achten Saisonsieg einzutüten.
Die Kansas City Chiefs taten sich lange sehr schwer gegen die Indianapolis Colts und lagen über weite Teile der Partie zurück. Im Schlussviertel drehten Patrick Mahomes und Co. aber auf und zitterten sich in die Verlängerung, in der Kicker Harrison Butker für die Entscheidung sorgte.

Von Beginn an schenkten sich die Pittsburgh Steelers und Chicago Bears nicht. Während die Steelers-Defense in der ersten Halbzeit für die Führung sorgte, übernahmen die Bears nach der Pause das Kommando. In einer dramatischen Schlussphase verpasste Pittsburgh jedoch die Chance auf den Ausgleich.
Die Baltimore Ravens haben ihren fünften Sieg in Folge eingefahren, auch wenn es beim 23:10 gegen die New York Jets erneut deutliche Probleme in der Offense gab. Die Gäste starteten mit Tyrod Taylor anstelle des verletzten Justin Fields und machten den Ravens die erste Hälfte mit einer stabilen Defense und langen Drives schwer.
Die New England Patriots haben die Bengals in Cincinnati mit 26:20 geschlagen. Zwei Defensive-Touchdowns, einige lange Field Goals und ein spätes Aufbäumen von Joe Flacco prägten eine enge Partie, in der die Bengals-Offense zu spät ins Rollen kam.
Die Cleveland Browns haben das Auswärtsspiel in Las Vegas mit 24:10 klar gewonnen und Rookie-Quarterback Shedeur Sanders feierte dabei einen erfolgreichen ersten NFL-Start. Sanders zeigte eine solide Leistung mit seinem ersten Touchdown-Pass, während Quinshon Judkins das Spiel mit zwei frühen Scores kontrollierte.
Die Raiders-Offense brach hinter einer desolaten O-Line komplett ein, Geno Smith kassierte zehn Sacks - drei davon durch Superstar Myles Garrett. Am Ende wurde Sanders der erste Browns-Rookie-Quarterback seit 1995, der sein Startdebüt gewann.
Die Jacksonville Jaguars starteten gut in die Partie gegen die Arizona Cardinals, verloren aber nicht zuletzt wegen drei Interceptions von Quarterback Trevor Lawrence das Momentum. Die Cardinals nutzten diese Ballgewinne jedoch zu wenig, konnten sich aber in die Verlängerung retten. Dort waren Cam Little und Andrew Wingard die Matchwinner.
Die Dallas Cowboys haben ein spektakuläres Comeback hingelegt und die Philadelphia Eagles nach einem 21:0-Rückstand noch mit 24:21 besiegt. Während die Eagles nach einem dominanten Start komplett einbrachen und keinen Punkt mehr erzielten, führte Dak Prescott sein Team mit 354 Passing Yards und zwei Touchdowns zurück ins Spiel.
Brandon Aubrey verwandelte den Gamewinner aus 42 Yards. Die Cowboys stehen nun bei 5-5-1, die Eagles fallen auf 8-3.

Die New Orleans Saints liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher, nicht zuletzt da Kicker Blake Grupe gleich zwei Field Goals verschoss. Die Atlanta Falcons zeigten ohne ihren nominellen Starting-Quarterback Michael Penix Jr. eine solide Leistung und sicherten sich dank einer wachsamen Defensive einen ungefährdeten Sieg.
Die Los Angeles Rams haben gegen die Tampa Bay Buccaneers ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Das Team rund um Matthew Stafford zeigt besonders in der ersten Halbzeit eine überragende Leistung und gewinnt mit 34.7.
Besonders für Tampa war die Verletzung von Qaurterback Baker Mayfield, der in der zweiten Halbzeit aufgrund einer Verletzung an der Schulter nicht weiterspielen konnte.
Die San Francisco 49ers haben Monday Night Football mit 20:9 gegen die Carolina Panthers gewonnen. Christian McCaffrey dominierte sein erstes Duell gegen sein Ex-Team mit 142 Scrimmage Yards und einem wichtigen Touchdown. Trotz drei Interceptions vom Rückkehrer Brock Purdy vor der Pause konnten die Panthers kaum Kapital daraus schlagen.
Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die 49ers das Spiel am Boden, während Ji’Ayir Brown mit zwei Interceptions den Sieg absicherte. San Francisco bleibt mit 8-4 weiter im NFC-West-Rennen, Carolina rutscht auf 6-6 zurück.
red