07.10.2022
NFL, Week 5, Thursday Night Game
Die Denver Broncos sind in der Verlängerung am Ende "all in" gegangen und haben ein Thursday Night Game ohne jeglichen Touchdown gegen die Indianapolis Colts verloren.

Russell Wilson hat weiter Schwierigkeiten damit, die Denver Broncos (2:3 Siege) in Schwung zu bringen. Der Ex-Champion aus Colorado verlor am Donnerstagabend sein Heimspiel gegen die Indianapolis Colts (2:2:1) nach Overtime mit 9:12. Der langjährige Seahawks-Quarterback Wilson schwächelte dabei erneut, leistete sich bei vier Sacks zwei Interceptions und blieb trotz einiger guter Ausgangssituationenen ohne Touchdown-Pass (21/39 für 274 Yards). US-Medien rechneten noch während die Partie vor, dass seit 2010 keine Mannschaft nach fünf Spielen eine schlechtere Ausbeute in der sogenannten Red Zone hatte als die Broncos in dieser Saison.
aho
Alle Punkte in der etwas kuriosen Partie kamen durch Field Goals zustande. Für die Colts verwandelte Chase McLaughlin all seine vier Versuche, brachte das Spiel mit einem Schuss aus 31 Yards fünf Sekunden vor Ende des vierten Viertels in die Verlängerung und traf dort 5:50 Minuten vor dem Ende aus 48 Yards zum 12:9 durch die Stangen.
Denver konterte zwar noch einmal und rückte bis zur Fünf-Yard-Linie vor. Doch dann entschieden sich die Broncos gegen ein Field Goal, das zum Unentschieden geführt hätte. Wilsons Pass in die Endzone wurde von Stephon Gilmore weggeschlagen, die dritte Niederlage Denvers war in den Büchern.
Für die Colts hatte Routinier Matt Ryan (37) ebenso wie Kontrahent Wilson (33) einen ähnlich schwachen Auftritt und fabrizierte ebenfalls zwei Fehlpässe zum Gegner, wurde gar sechs Mal mit dem Ball in der Hand bei Raumverlust zu Boden gebracht (26/41, 251 Yards).
Für die Broncos traf Kicker Brandon McManus bei drei von vier Schüssen ins Ziel.