19.09.2026
GFL Halbfinale
Im Spiel um den Einzug in den German Bowl, das Finale der GFL, setzten sich die Dresden Monarchs zu Hause gegen die Pforzheim Wilddogs durch. Trotz vieler Fehler in der gegnerischen Redzone und vergebenen Chancen konnte das Team am Ende dennoch einen deutlichen Sieg feiern und trifft im Finale auf die Potsdam Royals.

Im Viertelfinale setzten sich die Dresden Monarchs souverän mit 61:14 gegen die Munich Cowboys durch. Die Pforzheim Wilddogs dagegen hatten bei ihrem Playoff-Spiel deutlich mehr zu kämpfen und gewannen am Ende mit 21:8 gegen die Hildesheim Invaders.
Die Dresden Monarchs erhielten den Ball zu Beginn der ersten Halbzeit und lieferten sofort einen starken ersten Drive. Aufgrund eines fallengelassenen Balls in der Endzone mussten sich die Gastgeber aber mit einem Field Goal zufriedengeben - 3:0.
Während die Pforzheim Wilddogs aus ihrem ersten Drive nichts machen konnten, kamen die Monarchs schnell wieder in die Redzone. Doch erneut verließ das Spielglück die Gastgeber in der entscheidenden Zone und kurz vor der Endzone scheiterte das Team an einem 4th Down.
Doch die Monarchs-Defense machte alle Lücken dicht und zwang die Wilddogs zum Punt aus der eigenen Endzone. Die Feldposition nutzten die Monarchs und arbeiteten sich erneut in die Redzone. Doch wieder war kurz vor der Endzone Endstation. Das Team spielte den zweiten 4th Down in Folge aus und scheiterte wieder.
Doch auch bei den Wilddogs schlich sich der erste folgenschwere Fehler ein. Beim Punt flog der Snap über den Kopf des Punters hinweg bis raus aus der Endzone und führte zum Safety - 5:0. Und diesmal konnten die Monarchs ihren nächsten Drive auch endlich wieder in Punkte umwandeln. Running Back David Moore III lief den Ball in die Endzone und besorgte den ersten Touchdown der Partie - 12:0.
Kurz vor der Halbzeit schafften es die Monarchs erneut in die Redzone, scheiterten aber wieder, entschieden sich diesmal jedoch für ein Field Goal - 15:0 zur Halbzeit.
In Halbzeit 2 änderte sich die Effizienz der Gastgeber in der Redzone. Direkt der erste Besuch in der Zone wurde mit einem Touchdown beendet. Wieder war es Running Back Moore III, der den letzten Yard in die Endzone laufen konnte und die Dresdner Führung auf 22:0 ausbaute.
Plötzlich strahlte die Offense in der Redzone eine ganz andere Gefahr aus. Während die Wilddogs offensiv überhaupt nicht in Fahrt kamen, konnten die Monarchs erneut punkten. Quarterback Rocky Lombardi fand seinen Receiver Montigo Moss für einen 17-Yard-Touchdown - 29:0.
Im letzten Quarter war es erneut Moore III, der die nächsten Punkte für die Monarchs durch einen Touchdown-Run erzielen konnte - 36:0. Vier Minuten vor Ende des Spiels dann die Riesenüberraschung: Die Wilddogs erzielten ihr erstes First Down des Spiels und kurze Zeit später sogar das zweite. Mit nur wenigen Sekunden auf der Uhr dann sogar der Touchdown. Quarterback Dre Harris fand mit einem tiefen Pass in die Endzone seinen Wide Receiver Matteo Dazzani, der die Ergebniskosmetik perfekt machte - 36:7.
nhu
Damit stehen die Dresden Monarchs im Finale der GFL und treffen in der eigenen Stadt auf die Potsdam Royals, die sich gegen die Schwäbisch Hall Unicorns durchsetzen konnten.
