19.09.2026
GFL Halbfinale
Im Halbfinale der GFL setzte sich der große Favorit deutlich durch und steht erneut im German Bowl. Die Potsdam Royals lieferten eine starke Partie und ließen den Schwäbisch Hall Unicorns keine Chance. Damit treffen die Royals im Finale auf die Dresden Monarchs.

Die Potsdam Royals gehen nach dem 48:21 gegen die ifm Razorbacks Ravensburg als klarer Favorit in die Partie. Die Schwäbisch Hall Unicorns setzten sich im Viertelfinale nur sehr knapp mit 23:20 gegen die Düsseldorf Panther durch.
Die Unicorns bekamen zuerst den Ball, mussten sich aber nach nur drei Spielzügen wieder vom Ballbesitz trennen. Und dann auch noch die Katastrophe: Der Snap ging weit über den Punter hinweg und über die Endzone hinaus - Safety und die frühe Führung für die Royals, ohne dass die rote Offense ein einziges Mal auf dem Feld gestanden hat - 0:2.
Die Royals-Offense nahm den Schwung durch die ersten Punkte direkt mit und arbeitete sich mit einigen starken Läufen über das Feld. Vollenden konnte den Drive dann Running Back Chrisman Kyei mit einem Rushing Touchdown bei dem er unberührt in die Endzone joggen konnte. Wie gewohnt gingen die Royals für die Two-Point-Conversion, scheiterten aber - 0:8.
Die Royals kamen erneut gut in Fahrt und Wide Receiver Milan Spiller fing einen Ball, rannte bis kurz vor die Endzone, aber fumblete den Ball. Nach langer Diskussion der Schiedsrichter behielten die Royals den Ball. Kurze Zeit später fand Quarterback Hugh Harvey seinen Receiver Spiller in der Endzone zum zweiten Touchdown. Auch die Two-Point-Conversion war erfolgreich - 0:16.
Für die Unicorns lief es weiterhin nicht gut und Quarterback Walter Kuhlenkamp wurde von Hunter Hewitt gesackt und verlor dabei den Ball, den die Royals sichern konnten. Doch die Royals konnten aus der Feldposition nichts herausholen.
Stattdessen warf Kuhlenkamp einen schwachen Pass, der von Fabrizio Umetelli abgefangen und komplett zurück in die Endzone zum Pick-Six getragen wurde. Die Two-Point-Conversion war jedoch nicht erfolgreich - 0:22.
Die Unicorns versuchten kurz vor der Halbzeit noch Punkte zu erzielen, mussten aber punten. Der Punt wurde geblockt und von Umetelli bis kurz vor die Endzone getragen. Mit nur noch zehn Sekunden Restspielzeit fand Harvey erneut Spiller in der Endzone. Die Two-Point-Conversion war ebenfalls erfolgreich - 0:30 zur Halbzeit.
Zum Beginn der zweiten Halbzeit schlugen die Royals sofort wieder zu. Einen kurzen Pass konnte Spiller fangen und lief mehreren Verteidigern davon bis in die Endzone zum ersten Touchdown der zweiten Hälfte. Einzig die Two-Point-Conversion schlug fehl - 0:36.
nhu
Zwar schafften es die Unicorns tatsächlich einmal in die Redzone der Royals, scheiterten dort aber trotz mehrerer Strafen gegen die Defense und mussten nach einem vergebenen 4th Down, das Feld ohne Punkte verlassen.
Doch die Unicorns erhielten noch eine weitere Chance. Ein Punt wurde von Royals berührt, aber nicht recovert und die Gastgeber konnten den Ball sichern. Bei einem Trick-Play warfen die Unicorns zwei Pässe, wobei der zweite in der Endzone gefangen wurde und das Heimteam zum Ende des dritten Quarters zum ersten Mal aufs Scoreboard brachte - 6:36.
Bis zum Ende des Spiels konnten die Royals durch ein Field Goal die Führung noch auf 6:39 ausbauen und die Unicorns durch einen muffed Punt noch einmal zum Touchdown kommen und den Spielstand wieder auf 12:39 verkürzen.
Damit ziehen die Potsdam Royals ins GFL-Finale ein und treffen in Dresden auf die Monarchs, die sich in ihrem Halbfinalspiel gegen die Pforzheim Wilddogs durchsetzen konnten.