08.09.2025
Arbeitssieg in Los Angeles
Die Los Angeles Rams haben zum Auftakt der neuen NFL-Saison einen Arbeitssieg eingefahren. Gegen die Houston Texans setzte sich das Team von Sean McVay mit 14:9 durch. Quarterback Matthew Stafford zeigte sich effizient, Neuzugang Davante Adams fügte sich gut ein, und Puka Nacua glänzte trotz kurzer Behandlungspause mit einer starken Leistung.

Es war ein Spiel der Defenses, in dem Fehler und harte Hits den Rhythmus bestimmten. Houston begann druckvoll, kam aber trotz langer Drives nicht einmal in die Endzone. Die Rams fanden nach einem holprigen Start rechtzeitig ihren Rhythmus - und machten am Ende die entscheidenden Plays.
Houston eröffnete die Partie in der Offensive, blieb jedoch ohne First Down und musste punten. Auch die Rams mussten sich zunächst sortieren. Stafford suchte früh seine Top-Targets - den erfahrenen Neuzugang Davante Adams und Puka Nacua. Doch die erste Serie endete ebenfalls im Punt.
Nach Punts auf beiden Seiten waren es die Texans, die erstmals punkteten: Ein 13-Play-Drive endete mit einem Field Goal - 3:0 Houston.
Kurz darauf ein kurzer Schreckmoment für die Rams: Puka Nacua musste wegen einer Platzwunde über der Augenbraue behandelt werden, kehrte aber schnell aufs Feld zurück und spielte weiter.
Im zweiten Viertel kam Houston erneut in die Redzone, doch C.J. Stroud wurde von Rams Safety Jaylen McCollough gesackt. Kicker Ka'imi Fairbairn traf aus 45 Yards - 6:0 Texans.
Dann schlugen die Rams zurück. Mit Nacua wieder voll im Rhythmus marschierten sie übers Feld, ehe Kyren Williams bei 4th & Goal von der 1-Yard-Linie den Ball in die Endzone trug. Mit unter einer Minute vor der Pause führten die Rams 7:6.
Doch Houston antwortete noch einmal: Stroud fand Xavier Hutchinson für ein Big Play, Fairbairn verwandelte aus 53 Yards. Mit einem Punktestand von 9:7 für das Auswärtsteam aus Houston ging man in die Halbzeit.
Los Angeles kam besser aus der Kabine. Stafford dirigierte einen langen Drive mit Pässen auf Adams und Xavier Smith. Per Play-Action-Bootleg fand er Tight End Davis Allen in der Endzone.
Die Texans gerieten zunehmend unter Druck: Die neu formierte Offensive Line bekam gegen die Rams Defensive Line Probleme. Stroud kassierte weitere Sacks und warf wenig später eine Interception auf Cobie Durant. Die Rams konnten daraus allerdings kein Kapital schlagen und mussten schnell wieder punten.
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Ein Highlight setzte Matthew Stafford im vierten Viertel: Der Quarterback überschritt die Marke von 60.000 Passing Yards in seiner Karriere - als erst zehnter Spieler in der NFL-Geschichte. Kurz darauf fand er Adams, der sich gegen Texans Cornerback Derek Stingley durchsetzte. Tight End Colby Parkinson fumbelte allerdings nach dem Catch, nach Video-Review erhielten die Texans den Ball zurück - vier Minuten vor Schluss, immer noch 14:9.
Houston hatte die Chance zur Führung und profitierte zunächst von einer Roughing-the-Passer-Strafe, die den Drive am Leben hielt. Doch dann kam das Ende: Running Back Dare Ogunbowale verlor den Ball nach einem Hit von Linebacker Nate Landman - Fumble, Rams-Ball.
Stafford bediente anschließend noch einmal Nacua, der mit seinem zehnten Catch das First Down holte. Damit konnten die Rams die Uhr auslaufen lassen und den Arbeitssieg mit dem Endstand von 14:9 über die Ziellinie retten.
Die Rams starteten mit einem hart erkämpften Sieg in die Saison. Stafford war mit 245 Passing Yards sehr effizient, Adams sammelte seine ersten Catches im neuen Trikot, und Puka Nacua zeigte mit 10 Receptions für 130 Yards eine überragende Vorstellung - trotz kurzer Behandlungspause. Die Texans hielten lange mit, scheiterten aber an Sacks, Ballverlusten und verpassten Chancen.