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    NFL

    vor 7 Stunden

    Head Coach verletzt

    Brock Purdy vermisst Kyle Shanahan: "Er ist unser Anführer"

    Auch am zweiten Tag des Training Camps musste 49ers-Head-Coach Kyle Shanahan das Geschehen aus der Distanz verfolgen. Nach seinem Autounfall vom 14. Juli und den dabei erlittenen Verletzungen, darunter eine Gehirnerschütterung, kann der Cheftrainer das Team derzeit nur eingeschränkt begleiten - und das macht sich vor allem für Quarterback Brock Purdy bemerkbar.

    Kyle Shanahan und Brock Purdy in einem NFL-Spiel
    Brock Purdy vermisst seinen Head Coach IMAGO/UPI Photo

    Zwar läuft der Trainingsbetrieb in Santa Clara geordnet weiter, doch Purdy machte deutlich, dass Shanahans Abwesenheit eine spürbare Lücke hinterlässt. Gleichzeitig lobte der Quarterback die Arbeit des Trainerstabs, der den Ausfall des Head Coaches bislang auffängt.

    Purdy: "Er ist unser Anführer"

    Wie eng die Zusammenarbeit zwischen Shanahan und Purdy normalerweise ist, zeigt sich besonders auf dem Trainingsplatz. Üblicherweise kommunizieren beide während jeder Einheit permanent über Funk, besprechen Spielzüge und analysieren deren Umsetzung in Echtzeit.

    Dass dies aktuell nicht möglich ist, fällt dem Quarterback schwer. "Er ist unser Mann. Er leitet alle Teammeetings, erklärt die Spielsituationen und wie das Training aussehen wird. Er ist unser Anführer. Deshalb fühlt es sich schon komisch an, ihn nicht dort zu haben."

    Trainerstab springt ein

    Während Shanahan das Training gemeinsam mit General Manager John Lynch lediglich beobachten kann, übernehmen andere Coaches zusätzliche Verantwortung. Assistant Head Coach Chris Foerster koordiniert einen Teil der Aufgaben des Cheftrainers, während Offensive Coordinator Klay Kubiak aktuell besonders eng mit Purdy und der Offense zusammenarbeitet.

    Für Purdy funktioniert dieser Übergang bislang reibungslos. "Ich finde, unsere Assistenztrainer haben einen richtig guten Job gemacht und Verantwortung übernommen. Das läuft wirklich gut und ist sehr positiv. Aber natürlich ist Kyle unser Head Coach und wir wollen ihn alle hier haben."

    Sorge um Shanahan

    Als die Nachricht vom Unfall die Mannschaft erreichte, reagierte Purdy zunächst mit Unglauben. Er kontaktierte zunächst George Kittle, um die Meldung zu bestätigen, bevor er sich direkt bei Shanahan meldete.

    Dabei ging es allerdings nicht um Football. "Ich habe ihm gesagt, dass ich ihn lieb habe und hoffe, dass es ihm gut geht. Das Wichtigste ist, dass er gesund wird. Ich bin froh, dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht. Er wird wieder fit werden, und dann kümmern wir uns wieder um Football."

    Bis dahin sieht Purdy sich selbst in einer Führungsrolle auf dem Trainingsplatz. "Wenn ich auf dem Feld bin, weiß ich, wie die Abläufe funktionieren und was erledigt werden muss. Die Jungs schnell ins Huddle zu bringen und das Tempo hochzuhalten - ich habe das Gefühl, dass das jetzt meine Aufgabe ist."

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    nkr