vor 1 Tag
Nummer-1-Receiver
Die Arizona Cardinals standen lange in Vertragsgesprächen mit Wide Receiver Michael Wilson. Nun soll es endlich Forstschritte geben und ein Deal zwischen beiden Parteien selbst vor Saisonstart noch möglich sein.

Die Arizona Cardinals und Wide Receiver Michael Wilson arbeiten seit Längerem an einer Vertragsverlängerung. Nun scheint Schwung in die Verhandlungen zu kommen. Laut Josh Weinfuss von ESPN gibt es "Bewegung" zwischen beiden Seiten, eine Einigung könnte demnach bereits in den kommenden ein bis zwei Tagen erfolgen.
Wilson geht aktuell in das letzte Jahr seines Rookie-Vertrags. In seinen ersten beiden NFL-Spielzeiten fing er 85 Pässe für 1113 Yards und sieben Touchdowns. Allein in der vergangenen Saison kam der Receiver auf 78 Receptions, 1006 Yards und sieben Touchdowns.
Mit 593 gelaufenen Routen belegte Wilson ligaweit den dritten Platz. Zu seinen Vertragsverhandlungen hatte er sich bereits zu Beginn der Offseason geäußert: "Letztendlich wird sich das von selbst regeln."
Damit würden die Cardinals einen wichtigen Offensivspieler langfristig halten. Nachdem Marvin Harrison Jr. nicht so überzeugen konnte, wie es sich alle in Arizona erhofft hatten, entwickelte sich Wilson zum Nummer-1-Receiver des Teams und bekam die meisten Targets. Ein Abgang des 26-Jährigen würde für das Team die erneute Suche nach einem Star-Receiver bedeuten.
Mit Tight End Trey McBride haben die Cardinals bereits einen elitären Passempfänger in den eigenen Reihen, aber ohne klaren Nummer-1-Receiver wird eine erfolgreiche Offense dennoch schwierig. Das Team braucht dringend einen Spieler, der blitzschnell bei Passkonzepten anspielbar ist, da die Pass Protection dieses Jahr vermutlich zu den schwächsten der NFL zählen wird und Jacoby Brisset den Ball schnell loswerden muss.
nhu