10.12.2025
Die finale Top-12 steht fest
Die Regular Season ist vorbei, das Championship Weekend ist gespielt - jetzt steht das finale CFP-Ranking und damit das komplette 12-Team-Playoff-Feld für die Saison 2025 fest. An der Spitze gibt es einen Machtwechsel: Big-Ten-Champion Indiana übernimmt Platz 1, dahinter sortieren sich bekannte Schwergewichte ein, während einige große Namen knapp an der K.o.-Runde vorbeischrammen.

Das Selection Committee hat am Sonntag seine finalen Rankings veröffentlicht - mit einer neuen Nummer eins. Indiana schließt ihre perfekte Saison mit 13-0 ab und springt nach dem Big-Ten-Titel vor Ohio State auf Platz 1. Die Buckeyes stehen mit 12-1 auf Rang 2, bleiben aber klar in der Bye-Zone des neuen 12-Team-Formats.
Dahinter halten die SEC- und Big-12-Champions ihre Positionen: Georgia (12-1) verteidigt nach dem klaren 28:7 im SEC-Finale gegen Alabama Rang 3, Texas Tech (12-1) bleibt nach dem dominanten Sieg gegen BYU im Big-12-Championship Game auf Platz 4. Diese vier Teams erhalten die First-Round-Byes und steigen erst im Viertelfinale in die Playoffs ein.
Im Überblick sieht das finale Playoff-Bracket so aus:
| Team | Record | Status |
|---|---|---|
| 1. Indiana | 13-0 | Big-Ten-Champion |
| 2. Ohio State | 12-1 | At-Large |
| 3. Georgia | 12-1 | SEC-Champion |
| 4. Texas Tech | 12-1 | Big-12-Champion |
| 5. Oregon | 11-1 | At-Large |
| 6. Ole Miss | 11-1 | At-Large |
| 7. Texas A&M | 11-1 | At-Large |
| 8. Oklahoma | 10-2 | At-Large |
| 9. Alabama | 10-3 | At-Large |
| 10. Miami | 10-2 | At-Large |
| 11. Tulane | 11-2 | AAC-Champion, höchstrangiger G5-Champion |
Die fünf bestplatzierten Conference-Champions sind damit Indiana (Big Ten), Georgia (SEC), Texas Tech (Big 12), Tulane (AAC) und James Madison (Sun Belt) - alle automatisch qualifiziert, dazu kommen sieben At-Large-Teams nach Ranking.
Zu den großen Gewinnern zählen vor allem Miami und Alabama. Die Crimson Tide bleiben trotz des klar verloren gegangenen SEC-Finals auf Rang 9 und sichern sich damit ein At-Large-Ticket, wenn auch ohne Bye. Miami springt ohne eigenes Spiel noch auf Seed 10 und rutscht als letztes At-Large-Team ins Feld, während andere Bubble-Teams die Zeche zahlen.
Auf der Verliererseite steht vor allem Notre Dame. Die Irish schließen die Saison mit 10-2 ab, rutschen im finalen Ranking aber knapp hinter Miami zurück und werden als erster Nachrücker außerhalb des 12-Teams-Feldes geführt.
BYU wiederum zahlt den Preis für das deutliche 7:34 im Big-12-Finale gegen Texas Tech: Die Cougars bleiben zwar in den Top 15, fallen aber im Bracket aus den At-Large-Plätzen, weil Tulane und James Madison als Group-of-Five-Champions noch vorbeiziehen.
Für die Group of Five ist das neue Format schon in Jahr eins ein Meilenstein: Erstmals stehen gleich zwei G5-Teams im Playoff-Feld. Tulane (11-2) sichert sich als AAC-Champion den garantierten Spot des höchstrangigen G5-Champions, James Madison (12-1) wird als Sun-Belt-Champion zusätzlich berücksichtigt und rutscht als Nummer 12 in das Bracket.
Gleichzeitig bleibt die ACC außen vor: Der überraschende Titelgewinn von Duke gegen Virginia sorgt zwar für Schlagzeilen, reicht aber aufgrund der Gesamtbilanz nicht, um im Ranking hoch genug zu klettern - der Champion verpasst damit das 12-Team-Feld.
Damit bestätigt das Komitee, was das neue Format verspricht: Conference-Titel und Ranking zählen, aber sie garantieren nicht automatisch einen Platz, wenn die gesamte Saisonleistung nicht mit der Konkurrenz mithalten kann.
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red
| 12. James Madison | 12-1 | Sun-Belt-Champion, zweiter G5-Champion im Feld |