22.04.2026
Keine langfristige Bindung
Die Dallas Cowboys sorgen kurz vor dem Draft für Klarheit - und gleichzeitig für neue Diskussionen. Star-Receiver George Pickens soll vorerst ohne langfristigen Vertrag in die kommende Saison gehen.

Damit setzt das Franchise ein deutliches Zeichen in seiner Kaderplanung: Trotz sportlicher Bedeutung verzichten die Cowboys bewusst auf eine schnelle Einigung - und nehmen mögliche Risiken in Kauf.
Die Entscheidung ist gefallen: Die Cowboys werden vorerst keine Vertragsverlängerung mit Pickens anstreben. Stattdessen soll der Receiver 2026 unter dem Franchise Tag spielen.
Franchise-Verantwortlicher Stephen Jones machte die Linie deutlich und erklärte, "dass es keine Gespräche über einen langfristigen Deal geben wird".
Damit ist klar: Dallas setzt kurzfristig auf Planungssicherheit - langfristige Perspektiven bleiben zunächst offen.
Der Franchise Tag garantiert Pickens für die kommende Saison ein hohes Gehalt, von rund 27 Millionen Dollar, ersetzt jedoch keinen langfristigen Vertrag. Genau diesen Weg wählen die Cowboys bewusst.
Bereits zuvor war intern klar, dass eine langfristige Bindung "schwierig" werden könnte - unter anderem wegen der finanziellen Struktur des Kaders.
Die Situation ist typisch für Teams mit mehreren Topverdienern: Große Verträge an anderer Stelle erschweren zusätzliche langfristige Verpflichtungen.
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nkr