26.01.2026
Familie statt Football
Es war die Story zum Ende der Regular Season: Der 44-Jährige Philip Rivers holte noch einmal seine Football-Schuhe aus dem Schrank und startete drei Spiele für die Indianapolis Colts. Nach der Entlassung von Bills-Head-Coach Sean McDermott wurde Rivers kurzzeitig sogar als potenzieller Nachfolger gehandelt und zum Job-Interview eingeladen. Einer Position als Coach schob Rivers aber jetzt erst einmal einen Riegel vor.

Nach der Achillessehnenverletzung von Daniel Jones entschieden sich die Colts für einen unerwarteten Schritt. Sie verpflichteten den 44-jährigen Philip Rivers, der seit fünf Jahren keinen NFL-Football mehr gespielt hatte. Nach der Regular Season galt Rivers als ein Kandidat für die vakante Head-Coach-Position der Bills. Doch Rivers entschied sich nun dagegen und zog sich aus dem Rennen um den Job zurück.
2020 spielte Rivers seinen letzten Snap in der NFL und verabschiedete sich als NFL-Legende nach einer letzten Saison bei den Indianapolis Colts. Als Quarterback der Los Angeles Chargers (früher San Diego Chargers) prägte er anderthalb Jahrzehnte lang den Football an der Seite von Legenden wie Tom Brady, Eli Manning, Drew Brees und Ben Roethlisberger. Mit seiner Rückkehr als aktiver Spieler überraschte er viele und wurde zur größten Geschichte bei den Colts.
Doch während die Renaissance seiner Karriere Schlagzeilen füllte, konnte er die Playoff-Hoffnungen der Colts nicht retten. Bei seinen drei Starts mussten die Colts drei Niederlagen hinnehmen, obwohl Rivers einigermaßen ordentliche Spiele absolvierte. Dennoch verloren die Colts gegen die späteren Playoff-Teams Seahawks, 49ers und Jaguars und verpassten die Playoffs.
Doch nach der Regular Season bot sich Rivers plötzlich die Möglichkeit eines anderen Karrierewegs. Denn die Bills luden ihn nach der Entlassung von Head Coach Sean McDermott zu einem Job-Interview ein. Rivers nahm dieses Angebot an und begann den normalen Auswahlprozess in der Coaching-Suche der NFL. Nun entschied sich Rivers allerdings gegen einen sofortigen Coaching-Job in der NFL und zog sein Interesse an der Head-Coach-Position der Bills zurück.
Dennoch ist das keine Absage für immer. Denn Rivers hält sich wohl eine mögliche Rückkehr an die Sideline eines NFL-Teams weiter offen. Nur für den Moment schließt er diesen Schritt aus. Damit hat der zehnfache Vater nun wieder mehr Zeit für seine Familie und kann sein Karriereende weiter genießen, bevor er den nächsten Schritt geht und als Coach bei einem NFL-Team anheuert.
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nhu