18.08.2025
GFL Week 15
Während die Dresden Monarchs in der GFL ungeschlagen bleiben, mussten die Paderborn Dolphins einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt hinnehmen. Derweil verlieren die Munich Cowboys ihren Platz an der Spitze.

Die German Football League biegt immer mehr auf die Zielgerade ein. Die Munich Cowboys haben im engen Rennen um die Tabellenführung in der Süd-Staffel dabei eine bittere Niederlage hinnehmen müssen.
Die Kiel Baltic Hurricanes reisten mit dem klaren Auftrag nach München: Ein Sieg musste her, um im Playoffrennen der GFL Nord weiter eine Rolle zu spielen. Und das Team von Head Coach Timo Zorn lieferte. Beim 21:0-Auswärtssieg bei den Munich Cowboys legte vor allem die Defense den Grundstein.
Schon früh setzte Defensive Back Angelo Blake mit einer Interception in der Endzone ein Ausrufezeichen. Offensiv fand Quarterback P.J. Settles wenig später Receiver Chandler Smith zur 7:0-Führung. Danach entwickelte sich ein Spiel, in dem die Verteidigungen dominierten - bis Kiel im Schlussviertel den Deckel draufmachte. Maximilian Lundahl und Lorenz Rotermund erzielten zwei weitere Touchdowns, die das Ergebnis auf 21:0 schraubten.
Für Kiel war dieser Sieg mehr als nur ein Schritt in der Tabelle - es war ein klares Statement, dass die Canes im Schlussspurt nicht nachlassen. Die Cowboys stehen nach der dritten Niederlage in Serie bei einer Bilanz von 5-4 und mussten ihren Platz an der Tabellenspitze der Süd-Staffel räumen.
Während Kiel nach oben schielt, blickt man in Paderborn mit wachsender Sorge nach unten. Die Dolphins unterlagen den Straubing Spiders zu Hause klar mit 16:37 und bleiben abgeschlagen Tabellenletzter der GFL Nord. Straubing nutzte die Fehler der Dolphins gnadenlos aus und kontrollierte das Spiel über weite Strecken.
Das einzig wirklich enge Spiel lieferten sich die Hildesheim Invaders und die Allgäu Comets. Beide Teams schenkten sich nichts, es gab insgesamt fünf Führungswechsel und jede Menge Big Plays. Mit 42:35 siegten die Niedersachsen letztlich bei den Comets, die ohne ihren etatmäßigen Quarterback Conor Regan auskommen mussten.
Die Dresden Monarchs sind derweil weiterhin nicht zu stoppen. Bei den Düsseldorf Panthern präsentierte sich der Tabellenführer der Nordstaffel aus Sachsen in bestechender Form und feierte einen klaren 34:7-Erfolg.
Auch der ärgste Verfolger, die Potsdam Royals, ließen sich nicht lumpen. Im Heimspiel gegen die ifm Razorbacks Ravensburg führte der Titelverteidiger, der die dritte Meisterschaft in Serie anvisiert, bereits mit 32:7 zur Pause. Die Razorbacks konnten zwar noch ein wenig Ergebniskosmetik betrieben, verloren mit 20:46 aber letztlich klar.
mgs