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Rechtlicher Erfolg für neue Europa-Liga
Kurz vor dem Start der Premierensaison der European Football Alliance gibt es wichtigen juristischen Rückenwind für die neue Liga. Das Landgericht Hamburg wies Anträge auf einstweilige Verfügungen gegen mehrere EFA-Teams ab.

Die European Football Alliance (EFA) hat wenige Tage vor dem Start ihrer ersten Saison einen wichtigen rechtlichen Erfolg erzielt.
Wie die Munich Ravens am Freitag mitteilten, hat das Landgericht Hamburg Anträge auf einstweilige Verfügungen gegen mehrere Teams der neuen Liga vollständig abgewiesen. Damit können die betroffenen Franchises nach aktuellem Stand ohne Einschränkungen am Spielbetrieb der EFA teilnehmen.
Die Entscheidung dürfte enorme Bedeutung für die Zukunft der neuen Liga haben.
Die EFA war nach dem Zerfall der bisherigen ELF-Struktur als neues, teamgeführtes Liga-Modell entstanden. Mehrere frühere ELF-Franchises hatten sich der neuen Liga angeschlossen, was zuletzt auch juristische Auseinandersetzungen nach sich zog.
Mit der jetzigen Entscheidung des Landgerichts Hamburg erhalten die betroffenen Teams nun offenbar die notwendige Rechtssicherheit für den Start der Saison 2026.
Gerade für die EFA ist das ein wichtiges Signal, nachdem in den vergangenen Monaten immer wieder Unsicherheit rund um die Zukunft des europäischen Profi-Footballs herrschte.
Besonders offensiv äußerten sich nach der Entscheidung die Munich Ravens. Das Münchner Franchise erklärte, dass man sich nun vollständig auf den sportlichen Aufbau der EFA konzentrieren könne, um den Fans langfristig professionellen Football auf höchstem Niveau zu bieten.
Ravens-Eigentümer Thomas Krohne äußerte sich entsprechend euphorisch: "Wir blicken voller Vorfreude auf eine erfolgreiche, sportlich hochattraktive Saison in der EFA." Der Fokus liege damit jetzt ausschließlich auf Spielern, Fans und dem sportlichen Wettbewerb.
Die EFA setzt künftig auf ein unabhängigeres, stärker teamorientiertes Modell als frühere europäische Football-Ligen.
Zum Teilnehmerfeld gehören Frankfurt Galaxy, Munich Ravens, Paris Musketeers, Nordic Storm, Prague Lions und Raiders Tirol - also mehrere der sportlich und wirtschaftlich stärksten Standorte der vergangenen Jahre.
Die Verantwortlichen wollen die Liga langfristig als stabile Plattform für professionellen Football in Europa etablieren.
Sportlich beginnt die neue Ära bereits am Freitagnachmittag mit dem Heimspiel der Frankfurt Galaxy gegen die Musketeers aus Paris.
Die Munich Ravens eröffnen ihre Saison am Sonntag zuhause gegen die Raiders Tirol im Stadion an der Grünwalder Straße (u.a. Heimstätte des TSV 1860 München). Der Kickoff in Giesing steigt um 16 Uhr.
red