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    NFL

    vor 14 Stunden

    Von Arizona bis Washington

    Ein Grund, warum dein Team dieses Jahr nicht den Super Bowl gewinnt

    Neue Saison, neues Glück? Nicht für alle. Wir haben für jedes der 32 NFL-Teams genau einen Grund gefunden, warum es mit dem Super Bowl in diesem Jahr nichts wird.

    Welches NFL-Team gewinnt den Super Bowl 2027? Wir nennen für alle 32 Teams einen Grund, warum es in dieser Saison nicht zum Titel reicht
    32 Teams, ein Traum - und mindestens 31 Enttäuschungen: Wer scheitert auf dem Weg zum Super Bowl? IMAGO/Icon Sportswire

    Im September ist in der NFL traditionell noch alles möglich. Der neue Quarterback sieht im Training fantastisch aus, der Rookie ist ein kommender Superstar und die Defense hat ihre Schwächen selbstverständlich längst behoben. Mindestens 25 Fanlager halten ihr Team insgeheim für einen Contender - und die übrigen sieben wollen einfach nur abwarten, was passiert.

    Wir übernehmen den unangenehmen Teil. Von den Arizona Cardinals bis zu den Washington Commanders gibt es für jedes Team einen Grund, warum die Saison nicht mit der Vince Lombardi Trophy endet.

    Spoiler: Bei 31 Teams werden wir damit richtigliegen.

    Arizona Cardinals: Weil Respekt allein keine Playoff-Spiele gewinnt

    Jacoby Brissett hat sich über viele Jahre genau diesen Respekt erarbeitet. Er ist zuverlässig, erfahren und vermutlich der Quarterback, dem man am ehesten guten Gewissens den Schlüssel für sein Haus überlassen würde.

    Ob man ihm auch vier Playoff-Spiele und einen Super-Bowl-Triumph zutraut, ist eine andere Frage. Arizona kann unangenehm werden - für den ganz großen Wurf fehlt allerdings die besondere Qualität auf der wichtigsten Position.

    Atlanta Falcons: Weil der Plan schon vor Week 1 improvisiert werden muss

    Eigentlich verfügen die Falcons mit Tua Tagovailoa, Michael Penix Jr. und Cooper Rush über reichlich Erfahrung im Quarterback Room. Zum Saisonstart fällt Tagovailoa jedoch verletzt aus, während Penix nach seinem Kreuzbandriss noch nicht einsatzbereit ist.

    Damit beginnt Atlanta ausgerechnet auf der wichtigsten Position bereits mit Plan C. Eine lange Saison bietet genügend Zeit, das zu korrigieren - ein stabiles Fundament sieht trotzdem anders aus.

    Baltimore Ravens: Weil selbst gute Neuanfänge Anlauf benötigen

    Lamar Jackson ist noch da, doch unter dem neuen Head Coach Jesse Minter beginnt in Baltimore ein anderes Kapitel. Neue Abläufe, neue Verantwortlichkeiten und neue Ideen können einem starken Team zusätzliche Energie geben.

    Sie können aber auch genau jene kleinen Abstimmungsprobleme verursachen, die in engen Playoff-Partien entscheiden. Die Ravens müssen ihre übliche Januarhürde diesmal während eines Umbaus überspringen.

    Buffalo Bills: Weil irgendwann auch die Last der Erwartungen mitspielt

    Josh Allen kann Spiele gewinnen, die längst verloren aussehen. Inzwischen soll er aber nicht nur seine eigene Offense tragen, sondern gleich noch die gesamte Playoff-Geschichte der Bills korrigieren. Jede Niederlage im Januar macht das nächste Spiel emotional größer.

    Buffalo besitzt ausreichend Qualität für den Titel. Die Frage ist, ob das Team noch frei spielen kann, wenn sich wieder alles um die vergangenen Enttäuschungen dreht.

    Carolina Panthers: Weil ordentlich noch nicht außergewöhnlich ist

    Carolina hat 2025 einen wichtigen Schritt gemacht und bewiesen, dass die Panthers wieder in die Playoffs gehören können. Zwischen "playofftauglich" und "Super-Bowl-reif" liegt in der NFC allerdings noch ein ziemlich langer Weg.

    Der Kader hat sich verbessert, besitzt aber weniger Spielraum für Ausfälle und Formkrisen als die etablierten Spitzenteams. Eine nette Entwicklungsgeschichte endet nicht automatisch mit Konfetti.

    Chicago Bears: Weil Comebacks kein dauerhaftes Erfolgsrezept sind

    Caleb Williams und die Bears bewiesen in der vergangenen Saison mehrfach, dass ein Spiel für sie erst mit der letzten Sekunde endet. Gleichzeitig erzwang keine Defense mehr Ballverluste.

    Genau darin liegt aber auch das Risiko: Späte Comebacks und Takeaways können enge Partien entscheiden, lassen sich jedoch kaum dauerhaft einplanen. Für einen Super-Bowl-Lauf muss Chicago Spiele häufiger kontrollieren, bevor Williams erneut zum nächsten Rettungsmanöver ansetzen muss.

    Cincinnati Bengals: Weil Joe Burrow nicht auch noch Linebacker spielen kann

    Mit einem gesunden Joe Burrow gehört Cincinnati offensiv zu den gefährlichsten Teams der Liga. In den vergangenen Jahren musste der Quarterback jedoch zu häufig versuchen, jene Probleme zu überdecken, die auf der anderen Seite des Balles entstanden.

    Die Defense wurde umgebaut und verstärkt. Solange nicht feststeht, dass sie enge Spiele auch einmal selbst entscheiden kann, bleibt der Bengals-Spielplan dennoch ein gefährlicher Hochseilakt.

    Cleveland Browns: Weil die wichtigste Frage weiterhin die älteste ist

    Cleveland kann über Scheme, Defense und individuelle Matchups sprechen, bis die erste Schneeflocke über Ohio fällt. Am Ende landet die Diskussion doch wieder beim Quarterback.

    Solange die Browns dort keine überzeugende und dauerhaft funktionierende Lösung präsentieren, ist jede Super-Bowl-Rechnung unvollständig. Eine starke Defense kann viel kaschieren - aber normalerweise keine komplette Saison voller offensiver Fragezeichen.

    Dallas Cowboys: Weil man Schlagzeilen nicht tackeln lassen kann

    In Dallas fühlt sich jede gute Phase sofort ein bisschen größer an als anderswo. Zwei Siege werden zur Titelansage, drei Touchdowns zum Beweis, dass diesmal wirklich alles anders ist.

    Genau deshalb muss die neu formierte Defense erst zeigen, dass sie mehr als eine interessante Ansammlung prominenter Namen ist. Die Cowboys brauchen Substanz, wenn der Lärm zunimmt. Davon gab es im Januar zuletzt zu wenig.

    Denver Broncos: Weil der schmale Grat noch schmaler geworden ist

    Denver war 2025 nur einen Sieg vom Super Bowl entfernt. Damit verschwindet der angenehme Überraschungseffekt. Gegner wissen inzwischen, was Bo Nix und die Broncos besonders gut können, und werden ihren gesamten Winter damit verbringen, passende Antworten zu entwickeln.

    Der nächste Schritt ist häufig schwieriger als der erste. Denver muss beweisen, dass die vergangene Saison der Beginn von etwas Großem war - und nicht bereits der Höhepunkt.

    Detroit Lions: Weil das Lazarett kein Comeback feiern darf

    Bei den Lions drehte sich 2025 irgendwann weniger um den Gameplan als um die Frage, welcher Verteidiger überhaupt noch einsatzfähig war. Detroit besitzt auf dem Papier weiterhin genügend Qualität für einen langen Playoff-Lauf.

    Doch kaum ein Team weiß besser, wie schnell sich ein Kader durch Verletzungen verändern kann. Wenn die Defense erneut auseinanderbricht, kann selbst diese Offense nicht jede Woche 40 Punkte als Reparaturrechnung begleichen.

    Green Bay Packers: Weil "eigentlich gut genug" keine Trophäe ist

    Green Bay hat viele Bausteine, die bei einem Champion nicht fehlen dürfen: einen talentierten Quarterback, eine gefährliche Offense und genügend junge Spieler mit weiterem Entwicklungspotenzial.

    Trotzdem endeten die vergangenen Anläufe mit dem Gefühl, dass in den entscheidenden Momenten etwas fehlte. Jordan Love kann Green Bay weit führen. Für den Super Bowl muss er seine beste Version allerdings genau dann zeigen, wenn die Saison auf der Kippe steht. Diesen Beweis schulden er und die Packers weiterhin.

    Houston Texans: Weil die Offense zu oft auf kompliziert stellt

    C.J. Stroud und die Texans-Defense liefern Houston eine hervorragende Grundlage. Problematisch wird es, wenn die Offense aus einem überschaubaren Raumgewinn eine dreiteilige Denkaufgabe macht. Protection, Rhythmus und Konstanz müssen über mehrere Wochen stimmen.

    In den Playoffs bekommt Houston nicht ständig eine zweite Gelegenheit, einen Drive doch noch zu retten. Die Defense kann ein Team tragen - irgendwann muss die Offense aber selbst laufen.

    Indianapolis Colts: Weil zehn gute Wochen keine Garantie für weitere zehn sind

    Indianapolis startete in der vergangenen Saison überraschend mit acht Siegen aus den ersten zehn Spielen. Das funktionierende Laufspiel und Daniel Jones sorgten zeitweise für eine der schönsten Geschichten des Jahres.

    Momentum besitzt allerdings ein Ablaufdatum. Die Colts müssen denselben Rhythmus mit einem gesunden Jones erst erneut finden und anschließend über den Winter retten. Darauf eine komplette Super-Bowl-Hoffnung aufzubauen, bleibt gewagt.

    Jacksonville Jaguars: Weil einfach zu viel am Passspiel hängt

    Trevor Lawrence, Brian Thomas Jr. und Travis Hunter geben Jacksonville eine Offense mit spektakulärem Potenzial. Wenn dieses Passspiel funktioniert, können die Jaguars beinahe jeden Gegner ärgern.

    Wenn es nicht funktioniert, wird die Suche nach Plan B deutlich schwieriger. In den Playoffs reicht normalerweise ein einziger schlechter Tag, um die Saison zu beenden. Jacksonville müsste ausgerechnet seinen größten Trumpf deshalb fast jede Woche zuverlässig ziehen.

    Kansas City Chiefs: Weil selbst Patrick Mahomes Grenzen hat

    Patrick Mahomes arbeitet sich nach seinem Kreuzbandriss zurück, Travis Kelce befindet sich womöglich in seiner letzten Saison und die Offense wird erneut umgebaut. Wenn irgendein Quarterback daraus einen Titel formen kann, dann vermutlich Mahomes.

    Trotzdem wäre es viel verlangt, dass er nach einer schweren Verletzung sofort wieder jede Schwachstelle überdeckt. Auch in Kansas City kann Nostalgie keine freien Receiver erzeugen.

    Las Vegas Raiders: Weil sie zwischen zwei Zeitplänen feststecken

    Kirk Cousins soll Spiele gewinnen, während Nummer-eins-Pick Fernando Mendoza auf seine Zukunft als Franchise-Quarterback vorbereitet wird. Das ist nachvollziehbar, fühlt sich aber gleichzeitig nach Gegenwart und Übergang an.

    Für einen Super-Bowl-Lauf braucht es völlige Klarheit - besonders auf der wichtigsten Position. Sobald die ersten Niederlagen kommen, wird in Las Vegas nicht nur über das Ergebnis, sondern automatisch auch über Mendoza diskutiert.

    L.A. Chargers: Weil der Januar keine Ausreden für Protection-Probleme kennt

    Justin Herbert gehört zu den Quarterbacks, die beinahe jeden Wurf im Playbook ermöglichen. Dafür benötigt er allerdings genug Zeit, um diese Würfe auch anzubringen.

    Die Chargers hoffen nach den Verletzungsproblemen des Vorjahres auf eine stabilere Offensive Line. Ob sie unter maximalem Druck standhält, zeigt sich erst gegen die besten Pass Rusher der AFC. Im Januar reicht ein einziger misslungener Protection-Plan für das Saisonende.

    L.A. Rams: Weil ein Starensemble noch keine Mannschaft ist

    Auf dem Papier hatten die Rams vor dem Auftakt kaum eine erkennbare Schwäche. In Melbourne war davon wenig zu sehen. Die Offense erzielte nur sieben Punkte, Matthew Stafford blieb ohne Touchdown-Pass und San Francisco gewann deutlich mit 27:7.

    Ein schlechtes Spiel entscheidet keine Saison. Es zeigte aber, dass selbst sehr prominente Einzelteile noch sauber zusammengesetzt werden müssen. Vielleicht ist das vermeintliche Superteam am Ende einfach eine sehr teure Sammlung großer Namen.

    Miami Dolphins: Weil der Neuaufbau nicht übersprungen werden kann

    Malik Willis bekommt in Miami eine weitere Gelegenheit, sich als langfristige Lösung zu beweisen. Head Coach Jeff Hafley soll gleichzeitig einer Mannschaft Struktur geben, die an mehreren Stellen neu sortiert wurde. Beides kann funktionieren.

    Wahrscheinlicher ist allerdings, dass die Dolphins zunächst herausfinden müssen, welche Spieler zum nächsten wirklich konkurrenzfähigen Team gehören. Der Super Bowl kommt für dieses Projekt mindestens einen Entwicklungsschritt zu früh.

    Minnesota Vikings: Weil ein neues Trikot alte Fragen nicht verschwinden lässt

    Kyler Murray bringt Explosivität, Erfahrung und die Fähigkeit mit, einen kaputten Spielzug plötzlich in ein Highlight zu verwandeln. In Minnesota muss er aber nicht nur eine neue Offense lernen. Er muss auch beweisen, dass sein Spiel unter Playoff-Druck konstant genug bleibt.

    Die Vikings haben ihm eine reizvolle Umgebung gebaut. Ob daraus ein Champion entsteht, hängt zu stark von einer bislang unbeantworteten Frage ab.

    New England Patriots: Weil ein Viertel plötzlich wieder Zweifel geweckt hat

    Drei Viertel lang sah New England beim Champion aus, als hätte sich über den Sommer nicht viel verändert. Dann warf Drake Maye im Schlussviertel drei Interceptions und aus einer Führung wurde eine 10:13-Niederlage. Maye bleibt das Gesicht einer sehr guten Mannschaft.

    Der Auftakt erinnerte allerdings daran, dass auch ein kommender Superstar schlechte Entscheidungen stapeln kann. In den Playoffs wäre für eine solche Viertelstunde kein Platz.

    New Orleans Saints: Weil die Abkürzung noch erfunden werden müsste

    Tyler Shough zeigte in seiner ersten Saison interessante Ansätze. Daraus direkt den nächsten Drew Brees zu machen, wäre selbst für optimistische Saints-Fans ein ordentlicher Sprung.

    New Orleans kann in der NFC South um die Playoffs kämpfen. Für einen Super Bowl müsste Shough jedoch schon jetzt mehrere Entwicklungsstufen überspringen und einen insgesamt nur soliden Kader weit über sein erwartbares Niveau heben.

    New York Giants: Weil John Harbaugh keine Zeitmaschine mitgebracht hat

    John Harbaugh verleiht den Giants sofort Glaubwürdigkeit, Ordnung und eine klare Richtung. Jaxson Dart soll sich unter dem neuen Coach zum langfristigen Anführer entwickeln. Das klingt nach einem vernünftigen Plan - nur eben eher für mehrere Jahre als für einen einzigen Winter.

    Harbaugh kann die Kultur schnell verändern. Er kann aber nicht sämtliche Schwächen des Kaders in einer Trainingswoche wegcoachen.

    New York Jets: Weil Stabilität erst einmal gelernt werden muss

    Geno Smith gibt der Offense Erfahrung, Aaron Glenn der gesamten Mannschaft eine klare Identität. Trotzdem bleiben die Jets ein Team, das erst beweisen muss, dass es mit Rückschlägen umgehen kann, ohne direkt die nächste Grundsatzdiskussion auszulösen.

    Ein Super-Bowl-Team überlebt schlechte Viertel, knappe Niederlagen und unangenehme Schlagzeilen. In New York wird aus all diesen Dingen traditionell gern eine kleine Staatskrise.

    Philadelphia Eagles: Weil A.J. Brown nicht einfach nachwächst

    Die Eagles haben ihren dominanten Receiver abgegeben und mit Makai Lemon ein hochveranlagtes Talent verpflichtet. Vielleicht wird aus dem Rookie langfristig sogar ein Star.

    Kurzfristig fehlt Philadelphia jedoch ein Spieler, der Defenses allein durch seine Anwesenheit verändert und enge Würfe regelmäßig gewinnt. Gerade in den Playoffs kann man einen solchen Unterschiedsspieler nicht durch Hoffnung und mehrere hübsche Trainingsvideos ersetzen.

    Pittsburgh Steelers: Weil 2011 nicht noch einmal anruft

    Aaron Rodgers und Mike McCarthy kennen einander bestens. Gemeinsam gewannen sie einst sogar den Super Bowl. Das Problem: Dieser Titel liegt inzwischen eine halbe Football-Ewigkeit zurück.

    Pittsburgh setzt darauf, dass die alte Verbindung noch einmal genug Energie für einen letzten Lauf freisetzt. Möglich ist das. Ebenso möglich ist, dass die Steelers feststellen, dass Vertrautheit nicht automatisch Geschwindigkeit, Beweglichkeit und modernes Timing zurückbringt.

    San Francisco 49ers: Weil die Verletzungsliste schon wieder mitspielen möchte

    Der 27:7-Erfolg gegen die Rams war ein eindrucksvoller Start. Brock Purdy warf drei Touchdown-Pässe und die Defense ließ Los Angeles kaum zur Entfaltung kommen. Gleichzeitig mussten erneut zwei Passempfänger angeschlagen vom Feld.

    Genau das ist San Franciscos Dauerthema: Wenn der Kader vollständig ist, kann er jeden schlagen. Nur hält sich der vollständige Kader auffällig selten an diese Abmachung.

    Seattle Seahawks: Weil der Champion plötzlich beim Ersatzmann landete

    Seattle gewann den Auftakt gegen New England, obwohl Sam Darnold nach dem ersten Drive mit Hüftproblemen ausschied. Drew Lock brachte den Sieg anschließend nach Hause, während die Defense im Schlussviertel drei Pässe von Drake Maye abfing.

    Das spricht für die Tiefe des Champions. Es zeigt aber auch, wie dünn die Linie ist: Dauerhaft kann Seattle sein Titelprojekt nicht von Notfallplänen und späten Takeaways abhängig machen.

    Tampa Bay Buccaneers: Weil die eigene Division ein trügerischer Maßstab sein kann

    Baker Mayfields jüngste Vertragsverlängerung bringt Sicherheit, und Tampa Bay besitzt gute Chancen, erneut um den Divisionstitel zu spielen.

    Danach beginnt jedoch ein anderer Wettbewerb. In der NFC warten deutlich tiefere und starbesetztere Kader. Die Buccaneers können ihre Division kontrollieren und trotzdem feststellen, dass günstiger Wind allein noch kein Schiff bis zum Super Bowl trägt.

    Tennessee Titans: Weil Geduld kein Schimpfwort ist

    Cam Ward geht in sein zweites Jahr, Robert Saleh beginnt seine Arbeit als Head Coach. Für Tennessee besteht die wichtigste Aufgabe darin, aus vielen interessanten Einzelteilen ein verlässliches Team zu bauen. Das benötigt Zeit - besonders mit einem jungen Quarterback und einem neuen Trainerstab.

    Die Titans könnten deutlich unbequemer werden. Wer daraus sofort einen Super-Bowl-Kandidaten macht, überspringt allerdings ein paar notwendige Kapitel.

    Washington Commanders: Weil zu viel an einem gesunden Jayden Daniels hängt

    Mit Jayden Daniels kann Washingtons Offense beinahe jedes Spiel in ein Spektakel verwandeln. Ohne ihn verändert sich nicht nur die Qualität auf der Quarterback-Position, sondern die komplette Statik des Angriffs.

    Die Commanders müssen deshalb einen Weg finden, ihren wichtigsten Spieler zu schützen, ohne ihm genau jene Freiheit zu nehmen, die ihn besonders macht. Das ist über 17 Spiele ein gefährlicher Balanceakt.

    Und wer gewinnt nun wirklich?

    Irgendwo in dieser Liste steht der kommende Super-Bowl-Sieger. Dessen Absatz wird im Februar ziemlich schlecht altern, von Fans herausgekramt und mit mindestens drei lachenden Emojis versehen werden. Das ist in Ordnung.

    Denn aktuell besitzen alle 32 Teams mindestens einen Grund, an den Titel zu glauben. Leider besitzen sie auch mindestens einen, es besser nicht zu tun.

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