01.04.2026
Top-Transfer in Europa
Der deutsche Star-Receiver Louis Geyer hat ein neues Team gefunden. Nach der Insolvenz der Stuttgart Surge läuft der MVP des letztjährigen ELF-Finals künftig für die Munich Ravens auf.

Damit bleibt einer der besten deutschen Skill-Player in Deutschland und wird in Zukunft für die Munich Ravens, die Teil der neu gegründeten EFA sind, auf Touchdown-Jagd gehen. Damit sichert sich das Team aus München einen der spannendsten Transfers dieser Offseason.
Kurz nach der offiziellen Verkündung meldete sich Geyer selbst über den Instagram-Kanal der Ravens zu Wort und richtete sich direkt an Fans und Team:
"Ich bin unglaublich dankbar, kommende Saison ein Teil der Munich Ravens zu sein. Ich kann es kaum erwarten, meine neuen Teammates, Coaches und vor allem euch Fans lautstark und zahlreich im Stadion zu sehen. Ich freue mich unglaublich auf die Zeit, die wir zusammen haben werden. Macht euch gefasst, das wird was ganz, ganz Großes."
Der Wechsel kommt nur wenige Monate nach dem größten Erfolg seiner bisherigen Karriere. Mit der Stuttgart Surge gewann Geyer die ELF-Meisterschaft 2025 - und das ausgerechnet vor heimischem Publikum in Stuttgart.
Im Finale gegen die Vienna Vikings lieferte der Receiver eine herausragende Leistung ab. Mit neun Receptions für 132 Yards und drei Touchdowns wurde er zum Most Valuable Player (MVP) des Spiels gewählt.
Besonders bemerkenswert: Während in den vergangenen Jahren häufig US-Importspieler das Finale entschieden, war es diesmal ein einheimischer Spieler (Homegrown), der den Unterschied machte.
Doch auf den sportlichen Höhepunkt folgte schnell die Ernüchterung. Nur wenige Monate nach dem Titelgewinn musste Stuttgart Surge Insolvenz anmelden. Trotz wachsender Unsicherheit hatte man lange gehofft, dass sich eine Lösung finden würde und der amtierende Champion in die nächste Saison gehen könnte.
Mit der Insolvenz war jedoch klar, dass sich die Spieler der Surge neue Teams suchen müssen. Geyer entwickelte sich dabei schnell zu einem der begehrtesten Namen auf dem Markt.
Seit dem ELF-Finale hat sich im europäischen Football viel getan. Nach monatelangem Hin und Her steht mittlerweile fest, dass nicht nur Stuttgart Surge Insolvenz angemeldet hat, sondern auch die gesamte European League of Football betroffen ist. In Antizipation dieser Entwicklung haben sich in der Zwischenzeit zwei neue europäische Football-Ligen gegründet: die European Football Alliance (EFA), zu der die Ravens zählen, sowie die konkurrierende AFLE (The League Europe), zu der unter anderem der mehrfache ELF-Champion Rhein Fire gehört.
Mit der Verpflichtung von Louis Geyer sichern sich die Munich Ravens einen der besten deutschen Receiver der Liga und den amtierenden Final-MVP. Dazu bringt Geyer neben seiner Klasse noch einen nicht zu vernachlässigenden Vorteil mit: Er ist Deutscher und gilt somit als Homegrown-Spieler.
Somit haben die Ravens einen absoluten Top-Receiver in ihren Reihen, für dessen Qualität andere Teams einen US-Importspieler einsetzen müssten.
Für Geyer selbst bietet der Wechsel die Chance, direkt an seinen sportlichen Höhepunkt anzuknüpfen - diesmal in einer neuen Umgebung, aber weiterhin auf höchstem europäischen Football-Niveau und mit der klaren Ansage, dass noch Größeres folgen soll.
red