01.06.2026
DFFL und DFFLF
Ein Meilenstein für die mediale Reichweite des deutschen Flag Footballs und frühe Entscheidungen im Titelrennen prägten den Doppel-Spieltag am 30. Mai. Während in München die DKB DFFL ihre professionelle Live-Premiere feierte, rollte in der DKB DFFLF die Kelkheimer Offensive unaufhaltsam über den Platz.

Der Spieltag in München markierte einen historischen Schritt für die DKB DFFL. Zum ersten Mal in der Ligageschichte wurden die Begegnungen professionell produziert und live auf Twitch (Spontent) sowie YouTube (Footballerei) übertragen. Dank hochkarätiger Kameraperspektiven und mitreißenden Kommentatoren erlebten sowohl eingefleischte Fans als auch Neulinge den schnellen Sport auf einem völlig neuen Niveau.
Auf dem Feld nutzten die Munich Spatzen und die SG Kelkheim Lizzards die große Bühne, um sportliche Fakten zu schaffen. Beide Teams blieben am Spieltag ungeschlagen und lösten damit vorzeitig ihre Tickets für Die Finals 2026. Das große Saisonhighlight im Juli im Erika-Fisch-Stadion in Hannover rückt damit greifbar nah. Kelkheim deklassierte unter anderem die Strelitz Dukes mit einem brutalen 72:0-Shutout.
Echten Sportsgeist bewiesen unterdessen die Strelitz Dukes und die Nürnberg Renegades. Ohne essenzielle Leistungsträger - die Dukes reisten ohne ihren Starting Quarterback und Top-Receiver an, die Renegades plagten massive Verletzungssorgen - kämpften die Rumpfkader bei jedem Down bis zur völligen Erschöpfung, auch wenn sie teils deutliche Niederlagen hinnehmen mussten.
In Mainz dominierten in der DKB DFFLF die Damen der SG Kelkheim Lizzards das Geschehen nach Belieben. Mit einer blitzsauberen 4:0-Bilanz rollte die Offensive um Quarterback und Receiverinnen über die Konkurrenz hinweg. Das absolute Ausrufezeichen setzten die Lizzards im Spitzenspiel gegen die Düsseldorf Firecats Women: Mit einem furiosen 51:7 ließen sie den Düsseldorferinnen nicht den Hauch einer Chance.
Die Firecats erholten sich jedoch schnell von diesem Dämpfer. Mit starker Moral sicherten sie sich in den verbleibenden Partien drei souveräne Siege und untermauerten damit ihren Anspruch auf die Spitzengruppe. Besonders eindrucksvoll geriet dabei der 54:0-Erfolg gegen die Gastgeberinnen der SG Mainz Elecorns. Düsseldorf festigt somit seinen extrem wichtigen vierten Tabellenplatz im Rennen um die Playoff-Spots.
| Walldorf Wanderers - Erlangen Sharks 27:20 |
|---|
| Strelitz Dukes - SG Kelkheim Lizzards 0:72 |
| Strelitz Dukes - Munich Spatzen 0:58 |
| Lichtenberg Lions - Augsburg Lions 34:13 |
| Augsburg Lions - Nürnberg Renegades 35:13 |
| Munich Spatzen - Erlangen Sharks 49:26 |
| Lichtenberg Lions - Walldorf Wanderers 30:31 |
| SG Kelkheim Lizzards - Nürnberg Renegades 52:6 |
| Munich Spatzen - Lichtenberg Lions 35:29 |
| Augsburg Lions - Strelitz Dukes 44:6 |
| Erlangen Sharks - SG Kelkheim Lizzards 32:43 |
| Nürnberg Renegades - Walldorf Wanderers 25:52 |
| SG Main Fusion - SG Kelkheim Lizzards Damen 18:41 |
|---|
| Southern Sparkles DFFLF - SG Mainz Elecorns 28:26 |
| SG Main Fusion - Düsseldorf Firecats Women 25:46 |
| SG Mainz Elecorns - SG Kelkheim Lizzards Damen 13:41 |
| Southern Sparkles DFFLF - SG Main Fusion 6:12 |
| SG Mainz Elecorns - Düsseldorf Firecats Women 0:54 |
| Southern Sparkles DFFLF - SG Kelkheim Lizzards Damen 19:40 |
| Southern Sparkles DFFLF - Düsseldorf Firecats Women 21:39 |
| SG Main Fusion - SG Mainz Elecorns 20:26 |
| SG Kelkheim Lizzards Damen - Düsseldorf Firecats Women 51:7 |
AFDV