14.08.2026
Abgang des Superstars
Knapp ein Jahr nach dem spektakulären Trade von Micah Parsons ziehen die Dallas Cowboys ein durchweg positives Fazit. Besitzer und General Manager Jerry Jones erklärte, dass er mit den Folgen des Deals heute zufriedener denn je sei.

Dallas hatte Parsons im vergangenen Sommer zu den Green Bay Packers abgegeben und dafür Defensive Tackle Kenny Clark sowie Erstrundenpicks für 2026 und 2027 erhalten. Aus diesen Assets formten die Cowboys in den vergangenen Monaten ihre Defense grundlegend um.
Obwohl Jones die außergewöhnlichen Qualitäten von Parsons ausdrücklich würdigte, steht für ihn fest, dass sich der Deal für Dallas ausgezahlt hat. "Auch wenn Micah ein herausragender Spieler ist, den jedes Team gerne hätte - unterm Strich gefällt mir das Ergebnis dieses Trades heute ausgesprochen gut", sagte Jones.
Die zusätzlichen Draftpicks nutzten die Cowboys unter anderem, um Quinnen Williams per Trade von den New York Jets zu verpflichten und im Draft Pass Rusher Malachi Lawrence auszuwählen. Gemeinsam mit Kenny Clark bilden sie nun das Fundament einer komplett neu aufgebauten Defense.
Jones verglich den Parsons-Trade sogar mit dem legendären Herschel-Walker-Deal von 1989, der den Grundstein für die Cowboys-Dynastie der 1990er-Jahre legte. "Der Herschel-Walker-Trade hat uns nicht nur gute Spieler gebracht. Er hat mich aggressiver gemacht und uns dazu gebracht, mehr Risiken einzugehen, weil wir mehr Draftpicks hatten."
Seine Philosophie erklärte Jones mit einem ungewöhnlichen Vergleich. "Es ist wie in Las Vegas: Mit zusätzlichem Geld in der Tasche geht man ganz anders ins Risiko, als wenn man das Geld für Babyschuhe oder Babynahrung setzt."
>> Draftklasse der Monsterverträge: Wie 2021 den NFL-Markt bis heute dominiert
>> Top-Gehalt gesprengt: Simmons bekommt Rekord-Vertrag in Tennessee
>> Nach Wett-Skandal NFL erlebt spektakulärsten Supplemental Draft seit Jahren
>> Fragwürdige Diagnosen: Wurde die NFL um Millionen betrogen?
>> Alle Schlagzeilen der NFL
nkr