football-world
    • Football Heute
    • Schlagzeilen
    • Videos
    • Wettbewerbe
  • USA
    • NFL
    • College
    • NFL in Deutschland
  • Europa
    • Football in Europa
  • Deutschland
    • GFL
    • Nationalmannschaft
  • Mehr Football
    • Flag Football
    • Regeln
  • Sonstiges
    • Facebook
    • Instagram
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Nutzungsbedingungen
Partner des kicker.de

    NFL

    vor 1 Tag

    Schwerer Betrugsverdacht

    Fragwürdige Diagnosen: Wurde die NFL um Millionen betrogen?

    Die NFL sieht sich erneut mit brisanten Vorwürfen rund um Entschädigungen ehemaliger Spieler konfrontiert. Ein neuer Bericht sorgt nun für Diskussionen.

    Laut einem Prüfbericht sollen Kanzleien und Ärzte das Entschädigungssystem der NFL für ehemalige Spieler manipuliert haben. Der mutmaßliche Schaden liegt bei über 87 Millionen Dollar.
    Neue schwere Vorwürfe sorgen in der NFL für Aufsehen - im Mittelpunkt steht diesmal die milliardenschwere Entschädigungsregelung für ehemalige Spieler. picture alliance / Newscom

    Wie der Sportsender ESPN berichtet, werfen sogenannte "Special Masters" ( = vom Gericht eingesetzte Ermittler, Anm. d. Red.) fünf Anwaltskanzleien vor, gemeinsam mit bestimmten Ärzten unzulässige Diagnosen erstellt zu haben, um ehemalige NFL-Spieler für Entschädigungszahlungen der Liga zu qualifizieren.

    Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem Parkinson-Diagnosen. Laut dem veröffentlichten Prüfbericht sollen durch das mutmaßliche Fehlverhalten Schäden von mehr als 87 Millionen Dollar entstanden sein.

    Die Ergebnisse wurden nun in einem 51-seitigen Dokument öffentlich gemacht.

    NFL spricht von notwendigem Schritt

    Die NFL reagierte zufrieden auf die Entscheidung. Ein Sprecher der Liga erklärte, dass die Maßnahmen notwendig gewesen sein, um die Integrität des Systems zu schützen und zukünftiges Fehlverhalten abzuschrecken.

    Die sogenannten Special Masters empfehlen nun, laufende Entschädigungsanträge abzulehnen, sofern diese von den betroffenen Kanzleien eingereicht oder von bestimmten Ärzten bewertet wurden.

    Da der milliardenschwere Vergleichsfonds der NFL nicht gedeckelt ist, würde jeder unrechtmäßig ausgezahlte Betrag letztlich direkt die Liga selbst belasten.

    Concussion-Siedlung seit Jahren umstritten

    Es ist nicht das erste Mal, dass die NFL-Concussion-Siedlung für Schlagzeilen sorgt. Bereits 2021 geriet die Liga wegen des sogenannten "Race-Norming" massiv in die Kritik. Dieses Verfahren machte es schwarzen ehemaligen Spielern schwerer, kognitive Schäden nachzuweisen und Entschädigungen zu erhalten.

    Zu dieser Zeit wurde außerdem einer Kanzlei aus Florida vorgeworfen, medizinische Unterlagen manipuliert und Ärzte beeinflusst zu haben.

    Die aktuelle Untersuchung stellt nun jedoch einen der bislang größten Betrugsverdachtsfälle rund um den Vergleich dar.

    Noch keine strafrechtlichen Konsequenzen

    Bislang wurden keine strafrechtlichen Anklagen erhoben. Allerdings könnten die Ermittler ihre Ergebnisse noch an US-Bundesbehörden weiterleiten.

    Der milliardenschwere Vergleich war ursprünglich geschlossen worden, um ehemalige NFL-Spieler zu entschädigen, die unter schweren neurologischen Erkrankungen leiden. Dazu zählen unter anderem Demenz, Parkinson oder andere langfristige Folgen wiederholter Kopfverletzungen.

    >> NFL-Kolumne von Adrian Franke: Wer macht nach dieser Offseason den größten Sprung?
    >> Aiyuk schießt scharf gegen 49ers: "Sie sind dumm"
    >> Abschied aus Chicago wohl beschlossen: Bears vor Umzug nach Indiana
    >> Alle Schlagzeilen der NFL

    mhh