30.07.2026
Kritik in Buffalo
Die neuen Ausweichtrikots der Buffalo Bills sorgen seit ihrer Vorstellung für hitzige Diskussionen. Vor allem das komplett graue "Nickel City"-Design wurde in den sozialen Medien von vielen Fans kritisch aufgenommen. Franchise-Quarterback Josh Allen kann die Aufregung dagegen nicht nachvollziehen.

Nach dem ersten Training des diesjährigen Training Camps stellte sich der MVP-Quarterback demonstrativ hinter den neuen Look und richtete eine klare Botschaft an die Kritiker. Für Allen stehen die Trikots sinnbildlich für den Wandel, den die Bills in dieser Saison vollziehen wollen.
Ohne darauf angesprochen zu werden, beendete Allen seine Pressekonferenz mit einem deutlichen Appell. "Hört auf, die Jerseys zu hassen."
Der Quarterback erklärte, dass ihm das neue Design gefalle und es die Richtung widerspiegele, die die Franchise einschlagen wolle. "Ich mag sie. Ich finde, sie stehen sinnbildlich für das, was wir erreichen wollen und wofür wir als Team stehen möchten. Ich verstehe, dass viele die alten Trikots und Helme zurückhaben wollen."
Gleichzeitig machte Allen deutlich, dass Veränderungen notwendig seien. "Aber irgendwann muss man auch nach vorne schauen. Wir müssen nach vorne gehen und etwas Neues machen, genau das tun wir jetzt."
Auch diese Veränderungen bewertet Allen positiv. Dabei betonte er, dass es ihm nicht darum gehe, den neuen Ansatz besser oder schlechter zu bewerten - sondern anders. "Die Stimmung und die Energie sind anders. Ich sage nicht, dass es besser oder schlechter ist. Es ist einfach anders. Und ich glaube, dass das für einen neuen Head Coach eine kluge Entscheidung ist."
Der Bills-Star sieht darin eine notwendige Konsequenz aus den vergangenen Jahren. "Das hier ist nicht mehr derselbe Ort. Es muss sich anders anfühlen, denn immer wieder das Gleiche zu machen, hat offensichtlich nicht funktioniert. Deshalb muss man Dinge verändern und neue Wege finden, damit es klappt."
Ob die Fans die neuen "Nickel City"-Trikots bis zum Saisonstart noch ins Herz schließen, bleibt abzuwarten. Für Josh Allen steht dagegen bereits fest: Die Bills wollen nicht nur optisch, sondern auch sportlich ein neues Kapitel aufschlagen.
nkr