07.05.2026
Insolvenz abgewendet
Die European League of Football (ELF) steht wider Erwarten vor einer wirtschaftlichen Rettung und einer Umstrukturierung zum Erhalt der Liga. Das gab die ELF in einer Pressemitteilung am Donnerstagmittag bekannt.

Erst Ende März wurde über die ELF ein Insolvenzverfahren eröffnet, worin viele bereits das Ende der europäischen Football-Liga sahen. Doch nun scheint es eine Kehrtwende im Prozess zu geben. Die ELF steht offenbar vor ihrer wirtschaftlichen Rettung. Im Zuge eines strukturierten Investorenprozesses einigten sich Insolvenzverwalter Andreas Romey und ein Gesellschafterkonsortium um Liga-Gründer Zeljko Karajica auf ein Restrukturierungskonzept zur Fortführung des Spielbetriebs. Insolvenzverwalter Andreas Romey sprach in einem offiziellen Statement von einer "gefundenen Lösung" und einer "tragfähigen Perspektive" für die Liga.
Demnach soll die insolvente ELF über einen Insolvenzplan entschuldet und anschließend auf eine neue Gesellschaft übertragen werden. Der entsprechende Plan soll den Gläubigern voraussichtlich im Juni vorgelegt werden. Ziel ist eine langfristige Stabilisierung der Liga unter angepasster Gesellschafterstruktur.
Parallel dazu arbeitet die ELF bereits an strukturellen Veränderungen. Vorgesehen ist unter anderem ein überarbeitetes Franchise-Modell mit wirtschaftlich verlässlichen und nachhaltig aufgestellten Standorten. Die Umsetzung der Transaktion sowie die Übertragung des Geschäftsbetriebs sollen in den kommenden Wochen abgeschlossen werden.
Restrukturierungslösung für die European League of Football gefunden
Die Restrukturierung der European League of Football (ELF) nimmt nun konkrete Formen an. Im Rahmen eines strukturierten Investorenprozesses wurde eine Lösung entwickelt, um die Fortführung des Geschäftsbetriebs der Liga sicherzustellen.
Zwischen Insolvenzverwalter Andreas Romey und dem von ELF-Gründer Zeljko Karajica geführten Gesellschafterkonsortium wurde eine Vereinbarung zum Erhalt der ELF erzielt. Das Gesellschafterkonsortium beabsichtigt, die insolvente ELF im Wege eines Insolvenzplans zu restrukturieren, von ihren Verbindlichkeiten zu befreien und in eine neue Gesellschaft zu überführen. Der Insolvenzverwalter wird den Gläubigern der ELF voraussichtlich im Juni einen Insolvenzplan vorlegen. Ziel ist die nachhaltige Fortführung der Liga unter einer angepassten Gesellschafterstruktur.
Insolvenzverwalter Andreas Romey erklärte: "Die von uns gefundene Lösung schafft eine tragfähige Perspektive für die ELF und führt zugleich zu einem positiven Ergebnis für die Gläubiger."
Geschäftsführer Zeljko Karajica ergänzte: "Mein besonderer Dank gilt Andreas Romey und seiner Kanzlei ECKERT Rechtsanwälte für die außerordentlich konstruktive und zielorientierte Zusammenarbeit. Unser Konzept stellt einen wichtigen Meilenstein im Restrukturierungsprozess dar. Gemeinsam mit dem neu zusammengestellten Gesellschafterkreis werden wir die Restrukturierung der ELF konsequent umsetzen und die erfolgreiche Fortführung des Ligabetriebs weiter vorantreiben."
Derzeit laufen die Vorbereitungen zur Umsetzung der Transaktion sowie zur Übertragung des Geschäftsbetriebs auf die neue Gesellschaft. Diese sollen in den kommenden Wochen abgeschlossen werden.
Die ELF wird nun gezielte strukturelle Anpassungen vornehmen, um die Grundlage für eine erfolgreiche Fortführung zu schaffen. Dazu gehört insbesondere die Entwicklung eines überarbeiteten Franchise-Modells mit einem verlässlichen und nachhaltig aufgestellten Teilnehmerfeld.
Die Pressemitteilung in der englischen Originalversion findet ihr auf den Social-Media-Kanälen der ELF
nhu