10.04.2026
Ohio State vor Draft-Rekord
Der NFL Draft 2026 steht kurz bevor und schon im Vorfeld zeichnet sich ab, welche Programme und Spieler im Mittelpunkt stehen werden. Während 16 Top-Prospects den großen Auftritt in Pittsburgh wählen, setzen andere bewusst auf einen privaten Rahmen. Besonders im Fokus: Ohio State mit einer ungewöhnlich großen Präsenz und die Frage, ob die Buckeyes Draft-Geschichte schreiben können.

Wenn am 23. April in Pittsburgh die erste Runde des NFL Drafts beginnt, richtet sich der Blick nicht nur auf die kommenden Picks, sondern auch auf die Spieler im Green Room. Allen voran Ohio State: Gleich fünf Buckeyes werden vor Ort sein und auf ihren Namen warten - mit der realistischen Chance, das Programm in eine exklusive historische Kategorie zu führen. Parallel sorgt eine andere Personalie für Gesprächsstoff: Heisman-Gewinner Fernando Mendoza, der als möglicher First-Overall-Pick gehandelt wird, verzichtet auf die große Bühne und verfolgt den Draft im engsten Kreis.
Mit Caleb Downs, Kayden McDonald, Arvell Reese, Sonny Styles und Carnell Tate schickt Ohio State gleich fünf Spieler in den Green Room nach Pittsburgh. Sie werden vor Ort sein, wenn ihre Namen aufgerufen werden - inklusive des traditionellen Gangs zur Bühne und der Begrüßung durch NFL-Commissioner Roger Goodell.
Dabei geht es nicht nur um individuelle Karrieren, sondern auch um Geschichte: Die Buckeyes haben die Chance, sich in eine exklusive Liste einzutragen. Nur Michigan State (1967) und Notre Dame (1946) gelang es bislang, vier Spieler unter den Top zehn eines Drafts zu platzieren.
Hinter Ohio State stellen auch andere Programme prominente Vertreter. Alabama wird durch Offensive Tackle Kadyn Proctor und Quarterback Ty Simpson repräsentiert, während CFP-Finalist-Miami mit Rueben Bain Jr. und Francis Mauigoa zwei Top-Talente nach Pittsburgh schickt.
Insgesamt führt die Big Ten mit sechs bestätigten Teilnehmern die Conferences an, gefolgt von der SEC mit fünf Spielern. ACC und Big 12 stellen jeweils zwei Prospects, während ein Independent-Spieler das Feld komplettiert.
Eine der auffälligsten Entscheidungen betrifft Fernando Mendoza. Der Heisman-Trophy-Gewinner und Quarterback von Indiana, der als wahrscheinlicher First-Overall-Pick der Las Vegas Raiders gilt, wird nicht vor Ort sein.
Stattdessen plant Mendoza, den Draft gemeinsam mit Familie und Freunden in Miami zu verfolgen. Eine ungewöhnliche, aber nicht einmalige Entscheidung: Auch frühere Top-Picks wie Travon Walker, Trevor Lawrence, Baker Mayfield oder Myles Garrett verzichteten auf den Green Room und erlebten ihren Moment im privaten Kreis.
| Position | Name | Universität |
|---|---|---|
| DB | Caleb Downs | Ohio State |
| DT | Kayden McDonald | Ohio State |
| LB | Arvell Reese | Ohio State |
| LB | Sonny Styles | Ohio State |
| WR | Carnell Tate | Ohio State |
| OT | Kadyn Proctor | Alabama |
| QB | Ty Simpson | Alabama |
| DE | Rueben Bain Jr. | Miami |
| OL | Francis Mauigoa | Miami |
| LB | David Bailey | Texas Tech |
| DB | Mansoor Delane | LSU |
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mgs
| DE | Keldric Faulk | Auburn |
| WR | Makai Lemon | USC |
| RB | Jeremiyah Love | Notre Dame |
| WR | Jordyn Tyson | Arizona State |
| CB | Colton Hood | Tennessee |