27.07.2026
Wer wird QB1 in Vegas?
Der Konkurrenzkampf um den Starting-Job bei den Las Vegas Raiders nimmt Fahrt auf. Während vieles darauf hindeutet, dass Kirk Cousins die Saison als Starting Quarterback beginnen wird, schlägt Rookie Fernando Mendoza bemerkenswert ruhige Töne an. Statt Rivalität predigt der Nummer-eins-Pick des NFL Drafts 2026 Zusammenhalt.

Der Heisman-Trophy-Gewinner und National Champion sieht den Quarterback-Room nicht als Schlachtfeld, sondern als Ort, an dem sich alle gegenseitig besser machen sollen. Für Mendoza steht der Erfolg der Raiders über persönlichen Interessen.
Schon kurz nach der Unterschrift unter seinen Rookie-Vertrag machte Mendoza deutlich, wie er den Konkurrenzkampf versteht. "Als Teil der Silver and Black wollen wir jeden Tag konkurrieren und das Beste für die Organisation und das Team geben, damit wir Footballspiele gewinnen."
Für den Rookie geht es dabei nicht darum, Teamkollegen auszustechen. "Jeder Quarterback in diesem Raum gehört zur Spitzenklasse. Wir konkurrieren miteinander, nicht gegeneinander."
Mendoza erklärte den Unterschied seiner Philosophie ausführlich. "Miteinander zu konkurrieren bedeutet, sich gegenseitig dazu anzutreiben, der bestmögliche Quarterback für die Las Vegas Raiders zu werden und dadurch so viele Spiele wie möglich zu gewinnen."
Ein Konkurrenzkampf "gegeneinander" sehe dagegen völlig anders aus. "Das würde bedeuten, Informationen zurückzuhalten oder einem anderen nicht das Beste zu wünschen. Genau das wollen wir nicht."
Da Head Coach Klint Kubiak bereits angedeutet hat, dass er zum Saisonstart lieber auf einen erfahrenen Quarterback setzen möchte, gilt Kirk Cousins weiterhin als Favorit auf den Starterjob. Mendoza nutzt diese Situation bewusst, um möglichst viel von seinem erfahrenen Teamkollegen mitzunehmen. "Ich habe hier unglaublich viele Möglichkeiten direkt vor mir. Jetzt muss ich sie einfach nutzen."
Noch außergewöhnlicher ist für den Rookie allerdings die Möglichkeit, regelmäßig mit Raiders-Miteigentümer Tom Brady zu sprechen. "Es ist surreal. Er ist eine großartige Anlaufstelle für mich. Seit meiner Kindheit war er eines meiner größten Vorbilder."
Mittlerweile habe sich sein Blick auf den siebenmaligen Super-Bowl-Champion jedoch verändert. "Heute ist Tom für mich einfach ein Mensch. Natürlich ein außergewöhnlicher Mensch, aber eben ein Mensch. Ich möchte alles von ihm lernen und diese Beziehung wertschätzen, anstatt ihn die ganze Zeit nur anzuhimmeln."
nkr