05.12.2025
Nach Absagen mehrerer Kandidaten
Penn State hat sich nach der langen Suche für einen Head Coach nun mit Matt Campbell geeinigt. Der Erfolgscoach von Iowa State unterschreibt einen langfristigen Vertrag.

Wie ESPN berichtet, hatte Penn State am Mittwoch erstmals offiziell Kontakt zu Campbell aufgenommen und seitdem die Verhandlungen vorangetrieben. Innerhalb von zwei Tage handelten die beiden Parteien einen Vertrag aus, der Campbell für acht Jahre an Penn State bindet.
"Coach Campbell ist ohne Frage der richtige Leader zur richtigen Zeit für Penn State", erklärte Sportdirektor Patrick Kraft in einer Mitteilung der Nittany. "Er ist ein herausragender Trainer mit einer nachgewiesenen Erfolgsbilanz, und seine Werte, sein Charakter und sein Ansatz, studentische Athleten auf und neben dem Spielfeld zum Erfolg zu führen, passen perfekt zu den Traditionen und Werten der Penn State University."
Mit der Verpflichtung Campbells endete eine mehr als 50-tägige Suche enden, die am 12. Oktober mit der Entlassung von Langzeitcoach James Franklin begann. Penn State war mit Playoff-Ambitionen in die Saison gestartet, rutschte nach mehreren Niederlagen jedoch auf 3-3 ab und zog schließlich die Reißleine.
Campbell ist der erfolgreichste Coach der Iowa-State-Historie und hat das Programm in den vergangenen Jahren stabil in der Big 12 etabliert - mit acht Winning Seasons, zwei Big-12-Championship-Game-Teilnahmen und einem Fiesta-Bowl-Sieg über Oregon 2020, der zur ersten Top-10-Platzierung der Cyclones führte. Aktuell steht er bei einer Bilanz von 72-55 in Ames, in dieser Saison bei 8-4.
Campbell gilt als Programm-Builder, der über Jahre hinweg Strukturen schafft und aus vergleichsweise schwierigen Voraussetzungen ein konstant konkurrenzfähiges Team formt. Genau diese Fähigkeiten sucht Penn State nach dem Ende der Franklin-Ära: Stabilität, Entwicklung und nationale Relevanz im Playoff-Rennen.
In Iowa hat Campbell bewiesen, dass er mit begrenzteren Ressourcen gegen große Namen bestehen kann - ein Profil, das in der Big Ten und im erweiterten Playoff-Format von 12 Teams attraktiv ist. Laut Berichten aus den USA sind die Gespräche zwischen Penn State und Campbell bis Freitagabend in eine fortgeschrittene Phase eingetreten, eine Einigung gilt als möglich, bedarf aber weiterhin formaler Gremienzustimmungen.
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mhh