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    NFL

    vor 15 Stunden

    Noch ohne Titel

    Prescott über Quarterback-Druck: "Man wird am letzten Spiel gemessen"

    Kaum eine Position steht so sehr im Fokus wie die des Quarterbacks. Siege und Niederlagen werden häufig an einer Person festgemacht. Dak Prescott gehört seit Jahren zu den besten Quarterbacks der NFL. Rekorde, Pro-Bowl-Nominierungen und ein Millionenvertrag stehen bereits in seiner Vita. Doch eine Zahle fehlt: Der Super Bowl. Über den Druck auf seiner Position sprach der Quarterback nun.

    Quarterback Dak Prescott an der Seitenlinie während eines Spiels der Dallas Cowboys gegen die Los Angeles Rams.
    Dak Prescott fehlt bislang noch der ganz große Wurf. IMAGO/ZUMA Press Wire

    Dak Prescott hält gemeinsam mit Tony Romo die wichtigsten Passrekorde der Cowboys. Prescott benötigt sogar nur noch sechs Touchdown-Pässe, um Romos Franchise-Rekord von 248 zu übertreffen. Was ihnen fehlt, ist der Super-Bowl-Ring. Seit 1995 standen die Cowboys nicht mehr in einem NFC Championship Game - entsprechend groß ist der Druck auf den 32-Jährigen.

    Druck als Quarterback

    Dabei ist Prescott nicht der einzige aktuelle Quarterback der Liga, der den Sprung zum Titel noch nicht vollbringen konnte. Auch Josh Allen, Lamar Jackson und Joe Burrow befinden sich in derselben Position. Dennoch: Prescott spielt bereits länger in der NFL und alle anderen erreichten zumindest schon einmal ein Championship Game.

    "Wenn man auf dieser Position spielt - das habe ich schon einmal gesagt - wird man daran gemessen, ob man das letzte Spiel gewinnt", meint Prescott in einem Interview mit Todd Archer bei ESPN. "Alles andere als das - dann hast du die Kritik verdient, weil du das Spiel nicht gewonnen hast. Wenn du nicht so tickst und dich das nicht antreibt, solltest du dir wahrscheinlich einen anderen Job und eine andere Position suchen. Ich glaube, wir alle sehen das genauso, und wenn ich die Jungs kenne, dann ist es für sie genauso wie für mich: Eine echte Besessenheit."

    Der Cowboys-Quarterback geht in seine elfte Saison und ist damit der dienstälteste Spieler im Team. Er hat sich von einem zunächst eher unscheinbaren Viert­rundenpick zu einem der bestbezahlten Spieler der NFL-Geschichte entwickelt - mit einem Vertrag, der bis 2028 läuft. Doch einen Ring gab es für den 32-Jährigen noch nicht. Dennoch ist er überzeugt, zu wissen, worauf es ankommt: "Es geht darum, sicherzustellen, dass man diesem Team alles gibt, was man kann und ihm die Chance gibt, es zu schaffen."

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