12.08.2026
Schock im Training
Die Baltimore Ravens mussten im Training Camp kurzzeitig um ihren Top-Cornerback zittern. Nate Wiggins verletzte sich am Dienstag bei einer Eins-gegen-eins-Einheit am linken Bein und musste das Training mit dem Cart verlassen.

Nach ersten Untersuchungen gab es jedoch Entwarnung: Strukturelle Schäden wurden nicht festgestellt. Damit scheint Baltimore einer längeren Ausfallzeit seines wichtigsten Cornerbacks entgangen zu sein.
Die Verletzung ereignete sich während einer Eins-gegen-eins-Übung gegen Rookie-Receiver Ja'Kobi Lane. Beide Spieler verhakten sich auf einer tiefen Route, woraufhin Wiggins unglücklich zu Boden ging.
Der 2024er-Erstrundenpick blieb mit sichtbaren Schmerzen liegen. Die Trainer untersuchten anschließend sein linkes Bein und Knie, bevor Wiggins das Feld nicht mehr aus eigener Kraft verlassen konnte.
Head Coach Jesse Minter wollte sich nach dem Training weder zur genauen Verletzung noch zu einer möglichen Ausfallzeit äußern.
Für Baltimore wäre ein längerer Ausfall des 22-Jährigen nur schwer zu kompensieren. Wiggins gilt als Nummer-eins-Cornerback der Ravens und absolvierte in der vergangenen Saison alle 17 Spiele. Dabei verbuchte er 76 Tackles, drei Interceptions und führte das Team mit 14 verteidigten Pässen an. "Natürlich ist Nate ein Elite-Spieler", sagte Minter. "Ich glaube, dass Nate das Potenzial hat, einer der besten Cornerbacks der gesamten Liga zu werden. Aber ich habe auch großes Vertrauen in unseren gesamten Cornerback-Room."
Sollte Wiggins dennoch Spiele verpassen, dürfte der erfahrene Chidobe Awuzie neben Marlon Humphrey in die Startformation rücken.
Die ersten medizinischen Tests brachten schließlich die erhoffte Entwarnung. Nach Angaben aus dem Umfeld des Teams erlitt Wiggins keine strukturellen Schäden am verletzten Bein.
Dennoch machte Minter deutlich, welchen Stellenwert der junge Defensive Back für die Ravens besitzt. "Nate Wiggins ist ein Cornerback auf höchstem Niveau und ein Erstrundenpick", erklärte der Head Coach. "Man kann nicht einfach sagen: 'Alles bleibt gleich', denn vieles richtet sich nach den Stärken der Spieler. Aber ich weiß, dass wir Lösungen finden werden - egal, wie die Situation aussieht. Ich fühle mich mit unserer Secondary sehr wohl."
Für die Ravens bleibt nun die Hoffnung, dass ihr Top-Cornerback schon bald wieder ins Training einsteigen kann und der Verletzungsschreck keine langfristigen Folgen nach sich zieht
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nkr