17.06.2026
Entscheidung gefallen
Im August ist es so weit: Die Flag-Football-WM kommt nach Deutschland. Die deutsche Nationalmannschaft startet mit großen Ambitionen in das Turnier - allerdings ohne die Unterstützung deutscher NFL-Stars. Das gab NFL-Deutschland-Chef Alexander Steinforth knapp zwei Monate vor Turnierbeginn bekannt.

Wie NFL-Deutschland-Chef Alexander Steinforth am Dienstag am Rande einer Veranstaltung in Düsseldorf bekannt gab, wird es für die deutschen NFL-Stars keine Möglichkeit geben, an der WM im Sommer teilzunehmen: "Was für LA2028 passiert, welche NFL-Spieler zugegen sein werden, das werden wir sehen. Für die WM freuen wir uns aber, die besten Spieler aus dem Flag Football selbst erst einmal begrüßen zu dürfen", betont Steinforth.
Das Turnier wird die zwölfte Ausgabe der Flag-Football-Weltmeisterschaft sein. Die deutschen Frauen - und Männernationalteams hoffen dabei nicht nur auf Medaillen, sondern wollen das Direktticket nach Los Angeles sichern. Die besten beiden Mannschaften des Turniers - neben den USA, die als Gastgeber bereits qualifiziert sind - sichern sich die Olympia-Teilnahme. Das Turnier wird vom 13. bis 16. August in Düsseldorf in einem Flag-Football-Komplex stattfinden, der einst gemeinsam mit den New England Patriots eröffnet wurde.
Bereits Anfang des Jahres ließ der deutsche Wide Receiver der Detroit Lions durchblicken, dass er sich eine Olympia-Teilnahme durchaus vorstellen könne: "An den Olympischen Spielen teilzunehmen, sei es für die Vereinigten Staaten oder für Deutschland, den Sport zu spielen, den ich am meisten liebe und mit dem ich aufgewachsen bin, wäre ein wahr gewordener Traum", sagte St. Brown beim Pro Bowl im vergangenen Jahr.
Steinforth schloss bei der Veranstaltung in Düsseldorf jedoch nicht vollständig aus, dass es für NFL-Spieler dennoch eine Möglichkeit geben könnte, bei Olympia dabei zu sein. Bei der WM solle das Rampenlicht zunächst den Flag-Football-Spielerinnen und -Spielern des Landes gehören. Es bleibt abzuwarten, welches Team Deutschland im Falle einer Qualifikation bei den Olympischen Spielen vertreten wird.
SID