vor 4 Stunden
Vor Vertragsverlängerung?
Das Team um Jonathan Taylor arbeitet derzeit mit Hochdruck an einem neuen Arbeitspapier. Der Running Back selbst nutzt die Offseason indessen für einen Treueschwur in Richtung Indianapolis.

Er ist zurück an der Spitze der NFL und jetzt will er entsprechend dafür bezahlt werden. Jonathan Taylor konnte 2025 eindrucksvoll Werbung für sich machen, legte mit 1585 Rushing Yards, weiteren 378 Receiving Yards und 18 Touchdowns eine absolute Top-Saison hin. Und zeigte, dass er an seine bislang beste Saison 2021 anknüpfen kann.
Vor allem in der ersten Saisonhälfte wusste der Running Back zu beeindrucken, nach der Verletzung von Daniel Jones ließ der erfahrene Läufer allerdings etwas nach. Dennoch zählt Taylor zu den Top 5 RBs der NFL, 2026 geht er in sein letztes Vertragsjahr bei den Colts.
Doch die Vorzeichen zu den letzten Vertragsverhandlungen könnten unterschiedlicher kaum sein. Anders als noch 2023 gibt es kein Drama zwischen Spieler und Franchise, keine Fragezeichen zur Gesundheit des 27-Jährigen oder einen Wechselwunsch. Ganz im Gegenteil.
Taylor machte in dieser Woche in einer Medienrunde erneut klar, wie wichtig ihm Indianapolis als Heimat, aber auch als Footballteam ist. "Wie ich schon zum Ausdruck gebracht habe, ich möchte mein Leben lang ein Colt bleiben, auch über die kommenden Jahre. Hoffentlich sehen sie das genauso - Indianapolis, nicht nur das Team, sondern die Stadt, ist ein besonderer Ort."
Mit seinem laufendem Arbeitspapier rangiert Jonathan Taylor mit 14 Millionen Dollar pro Jahr aktuell noch auf dem siebten Rang der bestbezahlten Running Backs. Vor ihm derzeit unter anderem noch Kenneth Walker III oder De'Von Achane. Das wird sich in dieser Offseason aber höchstwahrscheinlich ändern. Denn mit den oben erwähnten Stats sollte Taylor mit einem neuen Vertrag weitaus mehr verdienen. Ein kürzerer, aber finanziell attraktiver Deal gilt als realistisches Szenario.
Schon vergangenen Herbst zeigte sich Taylor bei seiner Verhandlungsposition selbstsicher: "Viele NFL-Teams haben inzwischen verstanden, dass du es nur mit einem funktionierenden Laufspiel nach ganz oben schaffst." Und er sieht sich auch als Vorbild: "Wir haben vor allem für die nächste Generation viel verändert."
tih