vor 9 Stunden
Wunschspieler schon weg
Acht Minuten können im NFL Draft über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Für die Pittsburgh Steelers wurde genau dieses Zeitfenster zum Problem - und die Philadelphia Eagles nutzten die Situation eiskalt aus.

Der Draft ist das größte Ereignis der NFL-Offseason. Bei einem Event dieser Größenordnung ist es nahezu unmöglich, einen Abend ohne kuriose Missgeschicke zu haben. Die Pittsburgh Steelers und Philadelphia Eagles bewiesen das schon an Tag 1.
Mit Pick Nummer 21 waren die Pittsburgh Steelers bereit Wide Receiver Makai Lemon auszuwählen. Das Problem: Sie wussten nicht, dass ihr favorisierter Spieler bereits vergeben war.
Wie Ian Rapoport berichtet, waren die Steelers sicher, dass Lemon auf Platz 21 verfügbar sein würde, da die Cowboys an der 20. Stelle in ihre Defense investieren würden - doch es kam ganz anders. Kurz vorher tradeten die Eagles mit den Dallas Cowboys nach oben, um den Wide Receiver zu draften.
Als sie den 21-Jährigen dann aber anrufen wollten, war die Leitung bereits besetzt - von den Steelers selbst. Diese riefen Lemon an, um dann zu erfahren, dass die Eagles ihnen zuvorkamen: "Pittsburgh hat mich angerufen und ich dachte, sie würden mich draften, und dann haben die Eagles gleichzeitig angerufen. Ich schätze, es sollte so sein. Ich bin super aufgeregt in Philly zu sein“, erzählt Lemon im Nachhinein auf der Pressekonferenz.
Aufgrund der knappen Zeit mussten die Steelers schnell reagieren. Als sie mitbekamen, dass ihr Wunschspieler bereits weggeschnappt wurde, entschieden sie sich für Offensive Tackle Max Iheanachor.
"Du vertraust dem Board, aber so, wie es gelaufen ist, hat es uns zu Max geführt und das war die richtige Entscheidung für uns", erklärt General Manager Omar Khan den Pick. Damit wählen die Steelers zum dritten Mal in vier Jahren in der ersten Runde einen Offensive Tackle aus.
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lgr