football-world
    • Football Heute
    • Schlagzeilen
    • Videos
    • Wettbewerbe
  • USA
    • NFL
    • College
    • NFL in Deutschland
  • Europa
    • Football in Europa
  • Deutschland
    • GFL
    • Nationalmannschaft
  • Mehr Football
    • Flag Football
    • Regeln
  • Sonstiges
    • Facebook
    • Instagram
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Nutzungsbedingungen
Partner des kicker.de

    NFL

    08.05.2026

    Nach Freispruch und Patriots-Aus

    Wohin geht Stefon Diggs? Diese Teams könnten jetzt zuschlagen

    Stefon Diggs ist weiter Free Agent - doch nach seinem Freispruch könnte sich das jederzeit ändern. Mehrere Teams hätten sportlich und finanziell gute Gründe, beim viermaligen Pro Bowler zuzuschlagen.

    Stefon Diggs ist nach seinem Freispruch weiter Free Agent - mehrere NFL-Teams gelten als mögliche Landing Spots für den erfahrenen Ex-Receiver der New England Patriots.
    Stefon Diggs ist nach seinem Freispruch weiter Free Agent - es gibt jedoch mehrere mögliche Landing Spots für den erfahrenen Receiver. Darren Yamashita-Imagn Images

    Stefon Diggs gehört weiterhin zu den größten verfügbaren Namen auf dem Free-Agent-Markt. Dabei hatte der 32-Jährige zuletzt eigentlich bewiesen, dass er trotz Kreuzbandriss und schwieriger Umstände noch produktiv sein kann.

    In seiner einzigen Saison bei den New England Patriots kam Diggs im vergangenen Jahr auf 85 Receptions für über 1000 Yards - obwohl er nur rund die Hälfte aller offensiven Snaps spielte. Trotzdem trennten sich die letztjährigen Super-Bowl-Teilnehmer bereits wieder von ihm.

    "Nicht schuldig"

    Was wohl auch mit juristisch relevanten Vorwürfen gegen ihn zusammenhing. Vor ein paar Tagen wurde er von diesen jedoch freigesprochen. Die NFL untersucht den Fall zwar weiterhin im Rahmen der Personal Conduct Policy, doch sportlich dürfte Diggs nun wieder deutlich interessanter für Teams werden.

    Die große Frage lautet jetzt: Wo könnte der ehemalige Bills-, Texans- und Patriots-Receiver in dieser Offseason landen?

    Washington Commanders

    Die Commanders gehören zu den logischsten Kandidaten. Hinter Terry McLaurin fehlt es Washington aktuell an etablierter Erfahrung auf Receiver, während Quarterback Jayden Daniels weiter mit offensiven Waffen in Form von sicheren Händen umgeben werden soll.

    Dazu kommt: Diggs stammt aus Maryland, welches sich unmittelbar in der Nähe von Washington befindet, und spielte am College bei den Maryland Terrapins. Die Verbindung zur Region wäre also durchaus naheliegend.

    Mit reichlich Cap Space könnte Washington ihm zudem problemlos einen kurzfristigen Vertrag anbieten.

    Los Angeles Rams

    Auch die Rams wirken wie ein realistischer Landing Spot.

    Mit Puka Nacua und Davante Adams besitzt Los Angeles zwar bereits zwei starke Receiver, dahinter fehlt jedoch Tiefe. Gleichzeitig befindet sich das Team klar im Win-now-Modus - besonders nach der viel diskutierten Draft-Entscheidung rund um Quarterback Ty Simpson.

    Diggs könnte vor allem im Slot sofort helfen und gleichzeitig Druck von Adams nehmen, der 2025 immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte.

    >> Das sind die besten Receiver-Trios der NFL

    Houston Texans

    Eine Rückkehr nach Houston wäre ebenfalls denkbar.

    Stefon Diggs und C.J. Stroud standen bereits 2024 gemeinsam für die Texans auf dem Feld - eine Rückkehr nach Houston gilt weiterhin als möglich.
    Stefon Diggs und C.J. Stroud (r.) standen bereits 2024 gemeinsam für die Texans auf dem Feld - eine Rückkehr nach Houston gilt weiterhin als möglich. IMAGO/USA TODAY Network

    Vor seiner Knieverletzung funktionierte Diggs dort bereits gut neben Nico Collins und Quarterback C.J. Stroud. Gerade weil den Texans hinter Collins zuletzt Konstanz auf Receiver fehlte und Christian Kirk sich in Richtung San Francisco verabschiedete, würde ein erneuter Deal sportlich Sinn ergeben.

    Die Vertrautheit mit dem System könnte einen schnellen Wiedereinstieg zusätzlich erleichtern.

    Denver Broncos

    Die Broncos gelten nach ihrer starken Saison ebenfalls als spannender Kandidat.

    Mit Bo Nix, Courtland Sutton und Top-Neuzugang Jaylen Waddle besitzt Denver bereits viel Qualität, allerdings fehlt weiterhin ein klarer Slot-Receiver mit Erfahrung und Route-Running auf Top-Niveau. Genau dort könnte Diggs helfen.

    Für ein Team mit klaren Playoff-Ambitionen wäre er ein vergleichsweise günstiger High-Upside-Move.

    Kansas City Chiefs

    Natürlich tauchen auch die Chiefs immer wieder in solchen Diskussionen auf.

    Kansas City hat in den vergangenen Jahren mehrfach auf erfahrene Receiver gesetzt und könnte Patrick Mahomes nach seiner schweren Knieverletzung zusätzliche Sicherheit im Passing Game geben.

    Finanziell wäre ein Deal allerdings schwieriger umzusetzen, da die Chiefs aktuell nur wenig Cap Space besitzen. Trotzdem wäre Diggs als kurzfristige Aushilfe sportlich nachvollziehbar.

    Indianapolis Colts

    Auch Indianapolis könnte ein Außenseiter-Kandidat sein.

    Die Colts verfügen über Cap Space und suchen weiterhin nach verlässlicher Production im Passing Game. Nach dem Abgang von Michael Pittman nach Pittsburgh fehlt dem Receiver-Raum ein klarer, erfahrener Unterschiedsspieler neben Alec Pierce und Josh Downs.

    Diggs könnte dort sofort eine zentrale Rolle übernehmen.

    Was spricht gegen einen schnellen Deal?

    Trotz seines Freispruchs bleiben einige Risiken bestehen.

    Die NFL-Untersuchung läuft weiterhin, außerdem wird Diggs im November bereits 33 Jahre alt. Dazu kommt, dass er in den vergangenen vier Jahren bereits für vier verschiedene Teams gespielt hat - ein Punkt, der bei einigen Franchises durchaus kritisch gesehen werden dürfte.

    Finanziell könnte ebenfalls entscheidend werden, wie stark der Receiver bereit ist, seine Forderungen anzupassen. Viele Teams haben den Großteil ihres Budgets bereits investiert, weshalb wohl eher kurzfristige und leistungsbezogene Verträge realistisch erscheinen.

    Ausblick

    Rein sportlich hat Diggs 2025 gezeigt, dass er noch produktiv sein kann. Die Frage ist deshalb weniger, ob er noch helfen kann - sondern welches Team bereit ist, das Gesamtpaket aus Alter, Vertragssituation und möglicher NFL-Strafe in Kauf zu nehmen.

    Sollte die Liga keine harte Sanktion verhängen, dürfte Diggs allerdings nicht mehr lange ohne Team bleiben.

    >> NFL-Kolumne von Adrian Franke: Diese Rookies werden sofort überraschen
    >> Diese Wide Receiver sind noch als Free Agents zu haben
    >> Die 32 Besitzer der NFL - Die mächtigen Köpfe hinter den Teams
    >> Alle Schlagzeilen der NFL